Grünalgen im Dunkelfeld: Mikroalgen stellen aus Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser in kurzer Zeit große Mengen an Biomasse her und sind auch eine alternative und gesunde Proteinquelle.  Sie benötigen keine landwirtschaftlichen Flächen. Mikroalgen sind daher Hoffnungsträger für die Transformation in eine nachhaltige Versorgung mit Rohstoffen und Energie.

Bioökonomie

Die Bioökonomie bietet große Chancen für uns Menschen und unsere Gesellschaft. Mit ihrer Hilfe soll unser Wirtschaftssystem ressourcenschonender und klimafreundlicher werden. Pflanzen, Tiere, Bakterien oder Abfall sollen den Einsatz von fossilen Energieträgern und damit den CO2-Ausstoß reduzieren. Zum Beispiel kann Kunststoff dank Mikroorganismen produziert werden. Rohstoffe wie zum Beispiel Metalle können aus Abfall oder Abwasser zurückgewonnen werden.

Bioökonomie-Konzept mit Icons dargestellt
  • Verbrauch fossiler Rohstoffe reduzieren oder ersetzen

Bioökonomie – Vielfältige Chancen für die nachhaltige Entwicklung des Landes

Die Chancen der Bioökonomie für eine nachhaltige Entwicklung Baden-Württembergs sind vielfältig. Rohstoffe können durch biologische Verfahren oder den Einsatz von Organismen zurückgewonnen werden. So kann der Verbrauch fossiler Rohstoffe und von Chemikalien reduziert oder sogar ersetzt werden.

Logo der Landesstrategie Nachhaltige Bioökonomie
  • Fahrplan für Baden-Württemberg

Landesstrategie „Nachhaltige Bioökonomie für Baden-Württemberg“

Mit der Landesstrategie „Nachhaltige Bioökonomie für Baden-Württemberg“ unterstützt die Landesregierung den notwendigen Wandel zu einer auf erneuerbaren und biologischen Ressourcen beruhenden rohstoffeffizienten und kreislauforientierten Wirtschaft. Mit 37 konkreten Maßnahmen sollen die Ziele der Strategie umgesetzt werden.

Bioökonomie Baden-Württemberg: Illustration Bio-Ab-Cycling
  • EFRE-Programm Baden-Württemberg 2021 – 2027

EFRE-Förderprogramm „Bioökonomie“

Im Rahmen des geplanten EFRE-Förderprogramms „Bioökonomie – Bioraffinerien zur Gewinnung von Rohstoffen aus Abfall und Abwasser: „Bio-Ab-Cycling“ des Umweltministeriums wird der Bau und die Umsetzung von modularen „Bioraffinerien“ im Bereich Abfall und Abwasser mit Umwelttechnologien und biointelligenten Lösungen gefördert.

Das Prinzip der „biologischen Entfettung“ besteht darin, Fette und Öle von den Oberflächen abzuwaschen, zu emulgieren und dann durch den Fettstoffwechsel der Lebensgemeinschaft ölabbauender Mikroorganismen im Wesentlichen zu Kohlendioxid und Wasser abzubauen.
  • BIOÖKONOMIE UND RESSOURCENEFFIZIENZ

Green Clean – So kriegen Sie Ihr Fett weg

Die Oberflächenreinigung, und insbesondere die Entfernung von Ölen und Fetten, stellt eine wichtige Querschnittstechnologie besonders in der metall- und kunststoffverarbeitenden Industrie dar. Sie garantiert eine technisch einwandfreie Weiterverarbeitung bei der Beschichtung und Oberflächenvergütung.

Logo des Beirats Nachhaltige Biooekonomie Baden-Württemberg (Symbolbild)
  • Bündelung von Fachwissen

Beirat Nachhaltige Bioökonomie

Die Landesregierung wird bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Landesstrategie Nachhaltige Bioökonomie von einem Beirat beraten. Im Beirat bringen 17 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen der Bioökonomie ihr Wissen ein. Gemeinsam wollen wir mit Hilfe der nachhaltigen Bioökonomie beim Klimaschutz und der Ressourceneffizienz weiter vorankommen.

Klärschlamm in einer Kläranlage
  • LEBENSWICHTIGEN, ENDLICHEN ROHSTOFF ZURÜCKGEWINNEN

Phosphor-Rückgewinnung

Ohne Phosphor können Menschen, Tiere und Pflanzen nicht leben. Baden-Württemberg ist nahezu vollständig von Phosphor-Importen aus anderen Ländern abhängig und möchte dies ändern. Im Jahr 2012 wurde eine Phosphor-Rückgewinnungsstrategie für Baden-Württemberg erarbeitet, mit der Empfehlung, Klärschlamm als Sekundär-Phosphorquelle zu nutzen. Mit dem EFRE-Förderprogramm „Phosphor-Rückgewinnung“ unterstützt das Umweltministerium drei Praxisanlagen zur Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlamm.

Titelblatt der Broschüre: Nationale Bioökonomiestrategie
  • Mit vereinten Kräften zur Bioökonomie

Nationale Bioökonomiestrategie

Mit der nationalen Bioökonomiestrategie legt die Bundesregierung die Leitlinien und Ziele ihrer zukünftigen Bioökonomiepolitik fest. Sie baut auf der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ und der „Nationalen Politikstrategie Bioökonomie“ auf und bündelt fortan die Forschungsförderung und die politischen Rahmenbedingungen zur Bioökonomie in Deutschland.

Der Kofferfisch im Aquarium
  • Durch Vorbilder der Natur inspiriert

Kompetenznetz Biomimetik

Das Kompetenznetz Biomimetik ist ein inter­disziplinär arbeitendes Netzwerk, dessen Akteurinnen und Akteure sich systematisch mit der Entwicklung bionischer Innovationen beschäftigen.

Frau arbeitet an einem Laptop
  • Internetseite

Bioökonomie-BW

Die Homepage „Bioökonomie-BW“ von BioPro bietet Neuigkeiten und einen Überblick zur Bioökonomie in Baden-Württemberg und darüber hinaus.

Kläranlage
  • Publikation

Machbarkeitsstudie „Abwasser als Ressource“

Die Studie „Abwasser als Ressource“ zeigt neue Ansätze und bisher versteckte Synergien für eine bessere Nutzung des Abwassers als bioökonomische Ressource auf.

Titelblatt der Machbarkeitsstudie Bioabfall als Ressource
  • Publikation

Machbarkeitsstudie „Bioabfall als Ressource“

Diese Studie „Bioabfall als Ressource“ zeigt auf, wie Bioabfälle als Rohstoff für eine nachhaltige Bioökonomie noch umfassender und hochwertiger genutzt werden können.

Broschüre: CO2 und Sonnenenergie
  • Publikation

„CO2 und Sonnenenergie – Potenziale für die Bioökonomie“

Die Publikation des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI zeigt auf wie die mikrobielle Photosynthese und andere biotechnische Verfahren die Ansätze zur CO2-Nutzung wirkungsvoll ergänzt.

Titelblatt der Broschüre: Bioökonomie – Bioschmierstoffe: So läuft's wie geschmiert!
  • Publikation

Bioökonomie – Bioschmier­stoffe: So läuft’s wie geschmiert!

Die Publikation informiert über moderne Bioschmierstoffe, ihre Anwendungsbreite und zeigt Kostenvorteile auf. Sie motiviert, Bioschmierstoffe auch im eigenen Unternehmen einzusetzen.