Messstellen

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Der § 26 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) sieht vor, dass Betreiber genehmigungsbedürftiger Anlagen nach § 4 BImSchG oder nicht genehmigungsbedürftiger Anlagen nach § 22 BImSchG Emissionen oder Immissionen im Einwirkungsbereich ihrer Anlage durch eine von der zuständigen Behörde eines Landes bekannt gegebenen Stellen ermitteln lassen müssen, wenn zu befürchten ist, dass durch die Anlage schädliche Umwelteinwirkungen hervorgerufen werden. Die anordnende Behörde ist befugt, Einzelheiten über Art und Umfang der Ermittlungen sowie über die Vorlage des Ermittlungsergebnisses vorzuschreiben.

Die Bekanntgabe solcher Stellen zur Ermittlung von Emissionen oder Immissionen erfolgt auf der Grundlage des § 29b BImSchG und den Maßgaben der 41. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz, der sogenannten „Bekanntgabeverordnung“. Die Bekanntgabe einer in Baden-Württemberg ansässigen Stelle erfolgt durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft für das gesamte Bundesgebiet und setzt eine gültige Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) voraus.

Eine Liste der in Baden-Württemberg sowie in den anderen Bundesländern bekannt gegebenen Stellen erhalten Sie über das Recherchesystem für Messstellen und Sachverständige (ReSyMeSa).


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Allgemeinverfügung

des Umweltministeriums zum Bekanntgabeverfahren für Stellen nach § 26 BImSchG [07/08; 69 KB]

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