Schutzgebiete im Überblick

Schutzgebiete

Vom Naturschutzgebiet bis zum Waldschutzgebiet

  • Sperlingskauz in Baumhöhle © Elmar Schelkle / MLR

    Schutzgebiete unterscheiden sich nach Schutzzweck, Rechtsgrundlage und zuständiger Verwaltungsebene. Das Nationalpark-Gebiet beispielsweise bietet vielen spezialisierten Tier-, Pilz- und Pflanzenarten Lebensmöglichkeiten, darunter einigen hoch bedrohten und sehr seltenen Arten. Charakteristisch sind insbesondere der Schwarzspecht und der sehr seltene Dreizehenspecht.

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  • Naturschutzgebiet „Wurzacher Ried“

    Naturschutzgebiete sind per Gesetz am strengsten geschützt. Im Naturschutzgebiet Wurzacher Ried kam der industrielle Abbau von Brenntorf 1960 vollständig zum Erliegen. Bis 1995 wurde noch für gärtnerische Nutzung und zu medizinischen Zwecken Torf abgebaut. Nun werden die ehemaligen Abbauflächen über entsprechende Wiedervernässungsmaßnahmen renaturiert.
    Quelle: Elmar Schelkle

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  • Huzenbacher See im Nationalpark Schwarzwald

    In den Hochlagen des Nordschwarzwaldes östlich des Gebirgskammes zwischen Hornisgrinde und Ruhestein finden sich als Zeugnisse der letzten Eiszeit Karseen wie der Huzenbacher See und der Wilde See. Beide Seen sind Teil des 2014 eingerichteten Nationalparks Schwarzwald.

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  • Kleines Wiesental, Südschwarzwald

    In Biosphärengebieten ist weniger eine wilde Natur das Ziel, als der Erhalt einer artenreichen Kulturlandschaft. Biosphärengebiete sind Modellregionen, die Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus innovativ verbinden. Nach der Schwäbischen Alb entsteht nun auch im Schwarzwald ein Biosphärengebiet: 29 Gemeinden haben sich entschlossen, die Chance für Mensch und Natur zu ergreifen und Teil dieser spannenden Modellregion zu werden.

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  • Biosphärengebiet Schwäbische Alb © Katrin Stöhle

    Biosphärenreservate sollen nicht nur die biologische Vielfalt schützen, sondern auch die ökonomischen und sozialen Lebensbedingungen der Menschen verbessern, so z. B. nachhaltigen Tourismus anregen und regionale Wirtschaftskreisläufe ankurbeln.
    Quelle: Katrin Stöhle

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  • Naturpark Stromberg-Heuchelberg

    Naturparke sind großräumige Gebiete, die sich gut zum Erholen eignen oder zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung beitragen. Charakteristisch für den Naturpark Stromberg-Heuchelberg ist die Abfolge der Landnutzung: naturnahe Laubwälder auf den Nordhängen und Höhenrücken, die Südhänge dem Weinbau vorbehalten, Wiesen, Gewässer und Siedlungen in den Tälern. Ein altes Siedlungsland, das der Mensch durch seine Kultur geprägt hat.
    Quelle: Elmar Schelkle

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  • Landschaftsschutzgebiet – "Oberes Starzeltal und Zollerberg"

    Landschaftsschutzgebiete sollen die natürliche Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Landschaft bewahren. Flächenmäßig sind Landschaftsschutzgebiete meist größer als Naturschutzgebiete. Das Landschaftsschutzgebiet Oberes Starzeltal und Zollerberg umfasst 8.746 Hektar.
    Quelle: Elmar Schelkle

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  • Heide im Siegental bei Markgröningen

    Die Heide im Siegental bei Markgröningen ist bekannt für ihr großes Vorkommen der selten gewordenen Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris). Hierbei handelt es sich um ein flächendeckendes Naturdenkmal.

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  • Hanglagen des Vorbachtals

    Bei gesetzlich geschützten Biotopen handelt es sich um besonders wertvolle und zumeist gefährdete Lebensräume, wie zum Beispiel Moore, Nasswiesen und Trockenrasen. Die Hanglagen des Vorbachtals sind geprägt von ausgedehnten, mächtigen Steinriegel- und Trockenmauerbiotopen, in die Kalk-Magerrasen, Mähwiesen, Streuobstwiesen und Gehölze eingebettet sind. Die Steinriegellandschaften beherbergen eine an die Trockenheit angepasste Flora und eine Vielzahl Wärme liebender Tierarten.

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  • FFH-Gebiet "Enztal bei Mühlacker"

    FFH- (Flora-Fauna-Habitat-) Gebiet Enztal bei Mühlacker – Blick vom Naturschutzgebiet Roter Rain auf das Naturschutzgebiet Mühlhausener Felsengärten. Natura 2000-Gebiete sind keine Totalreservate, die jegliche Nutzung ausschließen. Wirtschaftliche und soziale Nutzungen in FFH- (Flora-Fauna-Habitat) und Vogelschutzgebieten sind daher möglich, solange sie nicht die Vorkommen der zu schützenden Naturgüter erheblich beeinträchtigen.

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  • Vogelschutzgebiet "Vorland der mittleren schwäbischen Alb“ Foto: Dieter Ruoff

    Vogelschutzgebiet "Vorland der mittleren schwäbischen Alb" – Apfelblüte an der Limburg bei Hepsisau: Die großflächigen Streuobstbestände bieten gute Lebensraumverhältnisse für die Vogelarten der Vogelschutzrichtlinie wie Halsbandschnäpper, Wendehals, Neuntöter und Grauspecht.
    Quelle: Dieter Ruoff

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  • Ramsar-Gebiet "Oberrhein" Foto: Andreas Wolf

    Ramsar-Gebiet Oberrhein – Rhin supérieur – Silberweiden-Auwald an Altarm des Rheins: Die Silberweide (Salix alba) ist die typische Baumart auf diesen häufig und gelegentlich langanhaltend überfluteten Standorten.
    Quelle: Andreas Wolf

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  • Waldschutzgebiet

    Waldschutzgebiete – Bannwälder und Schonwälder – dienen der Erforschung von natürlichen Kreislauf- und Entwicklungsprozessen im Wald, erfüllen Ökosystem- und Artenschutzfunktionen und sind gleichzeitig wertvolle Gen-Ressourcen im Wald.

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Weitere Informationen

Schutzgebietsverzeichnis

Zur LUBW


Karte der Schutzgebiete

Zum Daten- und Kartendienst der LUBW

Link zu Naturparke Baden-Württemberg

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