Nachhaltige öffentliche Beschaffung

Nachhaltig handeln

Nachhaltige öffentliche Beschaffung

Können wir uns eine nachhaltige Beschaffung leisten? Mit dieser Frage muss sich jeder „Beschaffer“ vor Ort täglich aufs Neue auseinander setzen. Rechtlich ist die Berücksichtigung von Umweltaspekten bei Ausschreibungen und der Auswahl der zu beschaffenden Produkte ohne weiteres möglich. Durch die schwierige Situation der öffentlichen Haushalte und den Zeitdruck, unter dem die Beschaffer meist stehen, findet eine ganzheitliche Betrachtung allerdings nur in den wenigsten Fällen statt. Dabei ist das öffentliche Beschaffungswesen ein wichtiges Instrument zur Förderung des Umweltschutzes.

Öffentliche Auftraggeber in Deutschland beschaffen nach Angaben der Europäischen Kommission jährlich Produkte sowie Bau- und Dienstleistungen in einem Umfang von rund 19 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Etwa die Hälfte der Ausgaben entfällt auf Bund und Länder, die andere Hälfte auf die Kommunen. Regelmäßige Beschaffungsgüter sind Papier, Bürobedarf und -geräte, Möbel und Strom. Auch Dienstleistungen wie IT-Services, Reinigungsdienste, Wartung von Heizungsanlagen und Bewirtschaftung von Kantinen gehören dazu.

Eine gezielte Nachfrage der öffentlichen Verwaltung fördert nicht nur ökologische Produktinnovationen. Die öffentliche Verwaltung ist auch aufgerufen, eine Vorreiterrolle für Unternehmen und private Verbraucher einzunehmen und somit die staatliche Umweltpolitik mitzutragen. In vielen Bereichen bieten sich für die Beschaffungsstellen auch Chancen für Kosteneinsparungen. 


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