Freigabe

VERWERTUNG UND BESEITIGUNG

Freigabe

  • Freimessanlage im Kernkraftwerk Obrigheim (Foto: EnBW Kernkraft GmbH)

    Freimessanlage im Kernkraftwerk Obrigheim
    Quelle: EnBW Kernkraft GmbH

Reststoffe und Abfälle, die aus dem Umgang mit radioaktiven Stoffen stammen, können als nicht radioaktive Stoffe weiterverwertet werden, wenn der Anlagenbetreiber mittels Messung nachgewiesen hat, dass die Aktivität der Stoffe vernachlässigbar ist. Hierfür sind in der Strahlenschutzverordnung Freigabewerte festgelegt. Freigabe bedeutet, dass dieses Material aus der atomrechtlichen Überwachung entlassen ist und seine rechtliche Einordnung als „radioaktiver Stoff“ verliert.

Die Freigabe des Materials kann erfolgen, wenn das durch das Umweltministerium festgelegte Freigabeverfahren eingehalten wurde und die Ergebnisse der Aktivitätsmessungen nachweislich die Freigabewerte der Strahlenschutzverordnung unterschreiten. Freigegebenes Material unterliegt dem Abfallrecht.


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