Endlagerung

SICHERE ENTSORGUNG

Endlagerung radioaktiver Abfälle

  • Gabelstapler (Foto: Bundesamt für Strahlenschutz)

    Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz

Radioaktive Reststoffe sind gemäß dem Atomgesetz schadlos zu verwerten oder als radioaktive Abfälle geordnet zu beseitigen (direkte Endlagerung). Für abgebrannte Brennelemente ist seit dem 1. Juli 2005 die direkte Endlagerung der einzig zulässige Entsorgungsweg.

Bisher gibt es noch kein betriebsbereites Endlager. Das am 28.06.2013 verabschiedete Standortauswahlgesetz hat einen Neustart bei der Suche nach einem Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle markiert. Gemäß Standortauswahlgesetz hat die „Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ (Endlagerkommission) relevante Fragestellungen zur Vorbereitung des folgenden Standortauswahlverfahrens behandelt.

Am 05.07.2016 hat die Endlagerkommission ihren Abschlussbericht in einer öffentlichen Sitzung vorgestellt. Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller arbeitete als eines von acht Mitgliedern aus den Landesregierungen in der Kommission mit. Die Empfehlungen der Endlagerkommission haben zu einer Novellierung des Standortauswahlgesetztes geführt, welches die gesetzliche Grundlage des nunmehr gestarteten Auswahlverfahrens ist.


Weitere Informationen

Der Weg zum Standortauswahlgesetz

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Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“

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Standortauswahlverfahren

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