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Hochwasserschutz
  • 29.03.2017

Zweiter Hochwassertag Baden-Württemberg am 29. März in Stuttgart

Umweltminister Franz Untersteller: „Unwetterartige Regengüsse können überall zu dramatischen Überschwemmungen führen. Maßnahmen zum Schutz vor den Folgen von Starkregenereignissen sind daher heute wichtiger denn je.“

„Die Ereignisse in Braunsbach und Schwäbisch Gmünd im Mai des vergangenen Jahres haben gezeigt, welch verheerende Auswirkungen auch lokal begrenzte Starkregenereignisse haben können,“ sagte Umweltminister Franz Untersteller bei der Begrüßung der über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Hochwassertages Baden-Württemberg heute (29.03.) im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. „Aufgrund des Klimawandels müssen wir künftig vermehrt mit derartigen unwetterartigen Regengüssen rechnen,“ so der Minister weiter. „Um Risiken zu minimieren und Schäden für Mensch und Umwelt möglichst gering zu halten, ist ein effektives Hochwasserrisikomanagement enorm wichtig.“

Das Land habe in den vergangenen Jahren vielfältige Werkzeuge und Methoden erarbeitet, um auf Hochwasserereignisse gut vorbereitet zu sein, sie effektiv zu bewältigen und eine verbesserte Nachsorge sicher zu stellen, betonte Untersteller: „Zuletzt haben wir eine Strategie für ein kommunales Starkregenrisikomanagement entwickelt, das Städte und Gemeinden dabei unterstützen soll, Gefahren und Risiken besser abzuschätzen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.“ Kommunen könnten, ergänzte der Minister, für ein Starkregenrisikomanagement eine Förderung von bis zu 70 Prozent erhalten.

Der Hochwassertag Baden-Württemberg soll den Akteuren aus Verwaltung, Krisenmanagement und Ingenieurbüros aufzeigen, wie sie die vorhandenen Instrumente für die Planung ihrer Maßnahmen effektiv nutzen können.  

Ein weiteres Ziel des Hochwassertages sei es, so Franz Untersteller, die Akteure untereinander zu vernetzen. Er betonte: „Um in Zukunft die Risiken durch Überflutungen der Gewässer und Überschwemmungen durch Starkregenereignisse mindern zu können, müssen wir alle gut zusammenarbeiten. Hochwasserrisikomanagement ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“ Gemeinsames Handeln sei die bestmögliche Vorbereitung auf das nächste Hochwasser- oder Starkregenereignis.

Ergänzende Informationen

Das Land stellt jährlich über 50 Millionen Euro für Hochwasserschutzmaßnahmen und für Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerökologie an den landeseigenen Gewässern zur Verfügung. Darüber hinaus hält das Land für den Bau von Hochwasserschutzanlagen und gewässerökologischen Maßnahmen an kommunalen Gewässern rund 40 Millionen Euro bereit.

Weitere Informationen

Programm des zweiten Hochwassertages
Hochwasserschutz und Hochwasserrisikomanagement in Baden-Württemberg
Hochwasserschutzstrategie des Landes 


Logo "Hochwasserrisikomanagement Baden-Württeberg"

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