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Nachhaltigkeit
  • 15.02.2017

Netzwerk der WIN-Charta wächst weiter – Knapp 120 Unternehmen im Land bekennen sich öffentlich zum nachhaltigen Wirtschaften

Umweltminister Franz Untersteller: „Unternehmen, die werte- und zukunftsorientiert arbeiten, haben erwiesenermaßen klare Vorteile im Markt.“

Mehr als 400 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind heute (15.02.) der Einladung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und der Landeshauptstadt Stuttgart zum Forum „Der WIN’er sind Sie“ nach Stuttgart gefolgt, um sich über die Bedeutung nachhaltigen Wirtschaftens auszutauschen. Umweltminister Franz Untersteller bestärkte die Unternehmen in ihrem Engagement: „Nachhaltigkeit ist definitiv ein Wettbewerbsfaktor.“ Europaweiten Umfragen zufolge legten Kunden und Gesellschaft zunehmend Wert darauf, das Waren und Dienstleistungen nachhaltig produziert werden“, so der Minister. „Auch belegen Studien, dass Unternehmen klare Vorteile im Markt haben, wenn sie werte- und zukunftsorientiert arbeiten.“

„Zahlreiche baden-württembergische Unternehmen haben die Vorzüge nachhaltigen Wirtschaftens bereits für sich entdeckt,“ sagte Untersteller mit Blick auf das Netzwerk der sogenannten WIN-Charta. Bisher haben sich 99 Unternehmen diesem System für ein gut umsetzbares und transparentes Nachhaltigkeitsmanagement angeschlossen. „Heute Abend unterzeichnen nun 17 weitere Unternehmen die WIN-Charta“, gab der Minister bekannt und ergänzte: „Ich bin überzeugt, dass wir das Niveau des nachhaltigen Wirtschaftens mit der WIN-Charta kontinuierlich werden weiterentwickeln können. Dies ist für eine zukunftsfähige Wirtschaft in unserem rohstoffarmen und exportorientierten Land von hoher Bedeutung.“

Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, sagte: „Im Sinne der Nachhaltigkeit gilt der Satz: Mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben. Und die Bedingungen für nachhaltiges Wirtschaften sind heute besser denn je. Die Nachhaltigkeit spielt für die Konsumenten eine immer größere Rolle. Sie achten darauf, ob Produkte auf akzeptable Art und Weise entstanden sind. Auch die Kommunen können viel für nachhaltiges Wirtschaften tun. Der weitere Ausbau des ÖPNV ist wie die Einsparung von Energie und die Schonung von natürlichen Flächen im Sinne des Gedankens der Nachhaltigkeit.“

Ergänzende Informationen

Die WIN-Charta geht zurück auf eine Anregung des Initiativkreises der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit des Landes Baden-Württemberg (WIN).

Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta bekennen sich die Unternehmen zu insgesamt zwölf Leitsätzen und Zielen nachhaltigen Wirtschaftens, zum Beispiel zu den Themen Menschen und Arbeitnehmerrechte, Mitarbeiterwohlbefinden, Anti-Korruption, Umgang mit Ressourcen und Energie, Produktverantwortung oder regionaler Mehrwert. Außerdem benennen sie ein Nachhaltigkeitsprojekt aus ihrer Region, das sie unterstützen wollen und sie verpflichten sich zu einem regelmäßigen schriftlichen Rechenschaftsbericht.

Die WIN-Charta startete im Mai 2014; bis heute waren der Initiative 99 Unternehmen im Land beigetreten. Folgende weitere Firmen werden die WIN-Charta am 15. Februar 2017 unterzeichnen:

  • aaronprojects GmbH – Leonberg
  • AOK Baden-Württemberg –Stuttgart
  • BERA GmbH – Schwäbisch Hall
  • CED – Eberbach
  • Drei FREUNDE – Konstanz
  • e.systeme21 AG – Bellenberg
  • Epona GmbH – Villingen-Schwenningen
  • Erdgas Südwest – Ettlingen
  • Freiburger Druck GmbH & Co. KG – Freiburg
  • HygieneApp GmbH – Bensheim-Auerbach
  • Martin Priebe – Beratung & Training – Stuttgart
  • NEONOW/OpenMind Productions – Stuttgart
  • Proaktiv – Reutlingen
  • Prognos AG – Stuttgart/Düsseldorf
  • Thomas Geist Wirtschafts-Ingenieurbüro – Öhringen
  • Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau – Villingen-Schwenningen
  • Volksbank Ulm-Biberach eG – Biberach

Weitere Informationen

WIN-Charta Nachhaltigkeitsstratgie Baden-Württemberg


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