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Naturschutz
  • 18.07.2017

Jahrestreffen der Landschaftserhaltungsverbände

Umweltminister Franz Untersteller: „Zum Schutz unserer schönen und einmaligen Heimat brauchen wir die Landschaftserhaltungsverbände. Damit sie wirksam arbeiten können, müssen wir die Mittel für den Naturschutz weiter erhöhen.“

In Sulz am Neckar findet heute (18.07.) und morgen das Jahrestreffen der Landschaftserhaltungsverbände in Baden-Württemberg statt. Im Vorfeld hat Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller verdeutlicht, wie wichtig die Arbeit der Verbände für den Erhalt der einzigartigen und abwechslungsreichen Natur- und Kulturlandschaft im Land ist. „Die bunt blühenden Mähwiesen, die artenreichen Streuobstwiesen oder die mit Schafen beweideten Magerrasen und Wacholderheiden geben vielen Regionen in Baden-Württemberg ein landschaftstypisches Gesicht. Das fortschreitende Artensterben bedroht diesen kostbaren Schatz und damit auch unsere Heimat.“

Diesen Trend zu stoppen stelle die Gesellschaft vor eine Generationenaufgabe. „Die Natur braucht uns nicht, wir aber brauchen sie“, sagte der Minister. Daher habe die Landesregierung den Naturschutz ins Zentrum ihrer Politik gerückt und einen Schwerpunkt beim Erhalt der Biologischen Vielfalt gesetzt. Die fast flächendeckende Einrichtung der Landschaftserhaltungsverbände, im April dieses Jahres ist im Landkreis Biberach der 33. Verband in Baden-Württemberg gegründet worden, sei daher ein großer Erfolg, so Untersteller. „Als Mittler zwischen Landwirtschaft und Naturschutz leisten die Landschaftserhaltungsverbände sehr wertvolle Arbeit.“

Mehr Landschaftserhaltungsverbände bedeuteten aber natürlich auch mehr Verträge mit Landwirten und Verbänden und damit auch einen größeren finanziellen Bedarf zur notwendigen Pflege der vielen wertvollen Biotope und Lebensräume in Baden-Württemberg, betonte der Naturschutzminister. Zwar seien die Naturschutzmittel im Landeshaushalt von 30 Millionen Euro im Jahr 2011 kontinuierlich erhöht worden auf inzwischen gut 70 Millionen Euro im Jahr 2017. „Wir müssen die Mittel für den Naturschutz in dieser Legislaturperiode aber auf rund 90 Millionen Euro weiter erhöhen“, sagte Franz Untersteller. „Der Schutz unserer einmaligen und schönen Heimat muss uns das wert sein.“


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