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Energie
  • 30.08.2017

Informations-Tour zur Kraft-Wärme-Kopplung

Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller: „Für ein klimafreundliches Energiesystem brauchen wir innovative Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung.“

Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller informiert sich heute (30.08.) über innovative Projekte der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) im Land. KWK-Anlagen stellen gleichzeitig Wärme und Strom bereit.

Im Vorfeld wies Franz Untersteller darauf hin, dass herkömmliche Kraftwerke einen erheblichen Teil der Energie als Abwärme ungenutzt an die Umgebung abgegeben: „Die flexible Kraft-Wärme-Kopplung hingegen nutzt die eingesetzte Energie deutlich effizienter. Daher kann die KWK einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Versorgungssicherheit leisten.“

Mit dem Landeskonzept Kraft-Wärme-Kopplung unterstütze die Landesregierung den weiteren Ausbau der KWK im Land, so der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. „Zentraler Bestandteil unseres Konzeptes ist ein Katalog mit 17 Maßnahmen, den wir konsequent umsetzen.“ Beispielsweise hat das Land letztes Jahr bei der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg ein „Kompetenzzentrum KWK“ eingerichtet. Kommunen, Unternehmen, Wohnungswirtschaft und Wohnungseigentümergemeinschaften sowie Privatpersonen steht das Kompetenzzentrum für alle Fragen rund um das Thema KWK als Ansprechpartner zur Verfügung.

Weitere Beispiele sind ein Förderprogramm für besonders innovative und effiziente Nahwärmeprojekte sowie ein spezielles Förderangebot für Unternehmen, Gesundheitseinrichtungen und Kommunen, die sich über die Einsatzmöglichkeiten effizienter Blockheizkraftwerke beraten lassen können. „Zudem stellt der Einsatz von KWK insbesondere für größere Gebäude eine effiziente und wirtschaftliche Möglichkeit dar, die Vorgaben des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes des Landes zu erfüllen“, betonte Untersteller.

Im Rahmen der heutigen Informationsfahrt werden die Stadtwerke Konstanz dem Minister ihr Mieterstrommodell sowie ein Blockheizkraftwerk vorstellen, das mit intelligenten Mess-Systemen, sogenannten „Smart Meter“, verknüpft ist. Die Gemeinde Aldingen im Landkreis Tuttlingen wird Umwelt- und Energieminister Untersteller den Bau des Nahwärmenetzes näher erläutern. Dieses Netz versorgt das örtliche Hallenbad, die Gemeindehalle, das Schulzentrum sowie die Sporthalle im Ort mit regenerativ erzeugter Wärme. In den Wintermonaten wird hierfür auch die anfallende Abwärme einer örtlichen Firma und eine Holzhackschnitzelanlage genutzt.

Weitere Informationen

Kraft-Wärme-Kopplung


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