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Klimaschutz
  • 04.12.2014

Wettbewerb Klimaschutz mit System: Rund 19 Millionen Euro für insgesamt 13 Maßnahmen zum kommunalen Klimaschutz

  • Umweltminister Franz Unterteller (8. v. l.) mit den Gewinnern des Wettbewerbs Klimaschutz mit System

    Umweltminister Franz Untersteller (8. v. l.) mit den Gewinnern des Wettbewerbs Klimaschutz mit System
    Quelle: Martin Stollberg

Umweltminister Franz Untersteller: „Die Landesregierung unterstützt die Umsetzung ambitionierter Klimaschutzkonzepte von Kreisen, Städten und Gemeinden.“

Umweltminister Franz Untersteller hat heute (04.12.) die Gewinner des Wettbewerbs „Klimaschutz mit System“ ausgezeichnet. „Wir zeichnen damit Landkreise, Städte und Gemeinden aus, die systematisch Treibhausgasemissionen reduzieren, Energie effizient nutzen und in ihren Liegenschaften erneuerbare Energien einsetzen“, erklärte Minister Untersteller. Er hoffe, dass dies weitere Kommunen im Land dazu anrege, sich ihrer wichtigen Vorbildfunktion bewusst zu werden und das Thema Klimaschutz gezielt und planvoll anzugehen.

Die Energie- und Klimaschutzpolitik der Landesregierung setzt auf das große Engagement und die Ideenvielfalt von Kreisen, Städten und Gemeinden“, betonte der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft weiter. Mit dem Programm „Klimaschutz mit System“ unterstütze das Land daher die Kommunen dabei, ihre ambitionierten Projekte auch realisieren zu können. Die Besonderheit des Programms liege darin, dass nur Maßnahmen gefördert werden, die aus einem kommunalen Konzept für den Klimaschutz abgeleitet sind oder im Rahmen von Managementprozessen, wie dem European Energy Award, erarbeitet wurden.

Das Förderprogramm „Klimaschutz mit System“ wird mit Mitteln der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert und mit Landesmittel ergänzt. Insgesamt stehen für das Programm in der Förderperiode 2014 bis 2020 hierfür rund 30 Millionen Euro EFRE- und Landesmittel zur Verfügung. Besonders wirksame oder kreative Klimaschutz-Maßnahmen fördert das Land mit 50 Prozent und bis zu einem Höchstbetrag von drei Millionen Euro. Für nicht investive Projekte, bei denen Kommunen besonderes Engagement bei der Ansprache und Aktivierung der Einwohnerinnen und Einwohner zeigen, kann der Zuschuss aus Landesmitteln um 20 Prozent erhöht werden.

Damit die besten Ideen in den Genuss einer Förderung kommen können, war dem eigentlichen Förderverfahren ein Wettbewerb vorangestellt. Rund 50 Kommunen haben hierbei insgesamt 70 Projektvorschläge unterbreitet. Hiervon hat eine Jury 13 konkrete Maßnahmen mit einem Fördervolumen von rund 19 Millionen Euro ausgewählt.

 

Weitere Informationen

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Zum Herunterladen

 

Übersicht der Projekte [12/14; 327 KB]

Fotos von der Preisverleihung stehen im Internet unter www.martinstollberg.de/kd/KmS/ honorarfrei zur weiteren Verwendung zur Verfügung.

 

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