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Wirtschaft
  • 09.04.2013

Nachhaltigkeit als Markenzeichen der baden-württembergischen Wirtschaft

Zum 9. Deutschen CSR-Forum in Ludwigsburg hat Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller die Themen Ressourcenknappheit, Klimawandel und soziale Gerechtigkeit als zentrale Herausforderungen für eine verantwortungsvolle Unternehmenspolitik bezeichnet.

Nachhaltiges Handeln auf allen Ebenen, so Untersteller, müsse als Teil der Corporate Social Responsibility eines Unternehmens verstanden werden: „„In diesem Sinne, darf unternehmerische Verantwortung nicht am Betriebstor aufhören. Nötig ist vielmehr eine Gesamtbetrachtung der gesellschaftlichen Rolle eines Unternehmens – ökonomisch, ökologisch und sozial, im Unternehmen und über die engen Unternehmensgrenzen hinaus.“

Eine Zukunft ohne Nachhaltigkeit sei schlicht nicht mehr vorstellbar, sagte der Umweltminister. Der Klimawandel werde ernsthaft nicht mehr geleugnet, die knapper werdenden Ressourcen seien messbar, steigende Rohstoffpreise würden zunehmend zu einem Belastungsfaktor für die Wirtschaft.
Die Landesregierung wolle deshalb Nachhaltigkeit zum zentralen Entscheidungskriterium ihres Regierungs- und Verwaltungshandelns machen. Mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes und dem neuen Beirat für nachhaltige Entwicklung seien wichtige Weichenstellungen erfolgt.
Lokale-Agenda-Prozesse oder kommunale Klimaschutzkonzepte, Energieeffizienztische und Bioenergiedörfer zeigten darüber hinaus, dass der Gedanke, Ressourcen nicht mehr zu verbrauchen, sondern effizient zu nutzen und damit zu schonen, immer tiefer in der Gesellschaft ankomme.

Franz Untersteller: „Einen zentralen Akteur für eine nachhaltige Entwicklung sehe ich in der Wirtschaft. Mehr aus Ressourcen herauszuholen und damit Wettbewerbsvorteile zu erzielen, liegt in der Logik unseres Wirtschaftssystems. Voraussetzungen das zu schaffen, sind Forschung und Innovation. Beides zeichnet die baden-württembergische Wirtschaft aus. Es gilt, diesen Vorteil und Vorsprung auszubauen!“

Die Landesregierung unterstütze die baden-württembergischen Unternehmen mit der Landesinitiative Umwelttechnik und Ressourceneffizienz, mit Forschungsgeldern und Förderprogrammen im Bereich der Umwelttechnologien und mit Beratungs- und Qualifizierungsangeboten speziell auch für kleinere Betriebe.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg


Umweltminister Franz Untersteller im Visier einer Kamera

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