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Internationale Zusammenarbeit
  • 20.03.2014

Japans früherer Premierminister Naoto Kan in Baden-Württemberg

Gespräche über Atomausstieg und Energiewende auch im Umweltministerium

Japans Ex-Premier, Naoto Kan, hat sich im Rahmen eines kurzen Baden-Württemberg Besuchs mit Umweltminister Franz Untersteller zu einem Informationsaustausch über die Themen Atomausstieg und Energiewende, insbesondere die Aspekte Ausbau der Netze und der erneuerbaren Energien, getroffen. Teilnehmer an dem Gespräch waren auch der japanische Generalkonsul, Akira Mizutani sowie der Generalsekretär der Renewable Energy Research Association, Takuo Ono.

Untersteller wertete den Besuch als gutes Zeichen, dass das Festhalten an der Atomkraft in Japan keineswegs unantastbar sei: „Es gibt starke Kräfte in Japan, die der Kernenergie genauso skeptisch gegenüber stehen wie wir. Naoto Kan, der innerhalb seiner Partei und in der japanischen Politik nach wie vor eine wichtige Rolle spielt, zähle ich dazu. Ich freue mich sehr darüber, dass er das Gespräch mit uns über Perspektiven des Atomausstiegs und der Energiewende gesucht hat.“

 

Schwerpunkte des Gesprächs im baden-württembergischen Umweltministerium waren die Notwendigkeit und die Probleme beim Ausbau der Übertragungs- und Verteilnetze für Strom, künftige Speichertechnologien und der Stand des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg.

Naoto Kan und seine Delegation besuchen in Baden-Württemberg unter anderem auch das im Rückbau befindliche Kernkraftwerk in Obrigheim sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung in Stuttgart. 


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