Herausragende Ereignisse

Herausragende Ereignisse

Meilensteine

2017 feiert unser Haus sein 30-jährige Bestehen. In der Zeitleiste finden Sie die wichtigsten Themen, die wir bearbeitet und vorangebracht haben. Viel haben wir zum Schutz der Umwelt und des Klimas schon erreicht: 

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24.10.2017

Umweltministerium feiert 30-jähriges Bestehen (gegründet: 01. Juli 1987)

08.10.2017

Anerkennungsurkunde der UNESCO für Biosphärengebiet Schwarzwald

23.06.2017

3. Mainauer Nachhaltigkeitsdialog

14.06.2017

Biosphärengebiet Schwarzwald offiziell anerkannt

Naturschutz

UNESCO erkennt Biosphärengebiet Schwarzwald offiziell als Biosphärenreservat an

Der internationale Koordinierungsrat für das UNESCO-Programm „Man and the biosphere“ hat das Biosphärengebiet Schwarzwald als zertifiziertes UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt. Die offizielle Urkunde soll am 8. Oktober dieses Jahres auf einem Bürgerfest in Bernau im Schwarzwald an den baden-württembergischen Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller übergeben werden. Dieser freute sich: „Die gesamte Region wird durch die Zertifizierung in wirtschaftlicher, touristischer und naturschutzfachlicher Hinsicht profitieren.“

Die UNESCO-Anerkennung wird für zehn Jahre verliehen. Während dieser Zeit wird der Zustand der Biosphärenreservate regelmäßig von einem unabhängigen Expertengremium entlang der strengen internationalen Leitlinien sowie individuell formulierter Ziele überprüft und evaluiert.

13.05.2017

Nationalpark Schwarzwald: neues Besucher- und Informationszentrum

10.04.2017

Abbau des Kernkraftwerks Neckarwestheim I hat begonnen

Kernenergie

Abbau des Kernkraftwerks Neckarwestheim I hat begonnen

Mit der symbolischen Demontage eines Rohrbogens im Maschinenhaus von Neckarwestheim I (GKN I) haben Minister Franz Untersteller und EnBW-Vorstand Hans-Josef Zimmer offiziell den Abbau von GKN I gestartet. Es ist das erste Atomkraftwerk in Baden-Württemberg, das im Zuge des 2011 beschlossenen Atomausstiegs abgebaut wird. „Das ist ein guter Tag, je weniger atomare Anlagen, desto mehr Sicherheit für Mensch und Umwelt“, sagte Untersteller.

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März 2017

15 Jahre Förderprogramm Klimaschutz-Plus

Klimaschutz

15 Jahre Förderprogramm Klimaschutz-Plus: Fast eine Milliarde Euro Gesamtinvestitionen

Zum Jubiläum des Förderprogramms Klimaschutz-Plus setzt das Umweltministerium mit verbesserten Konditionen noch stärkere Anreize, damit Unternehmen, Kommunen, kirchliche Einrichtungen und Vereine in den Klimaschutz investieren. „Wer bestimmte Kriterien erfüllt, kann über ein Bonussystem nun insgesamt sogar bis zu 42 Prozent der Kosten erstattet bekommen“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller. Bisher wurden über 5.500 Vorhaben mit Gesamtinvestitionen von rund 930 Millionen Euro angestoßen. Damit sank der CO2-Ausstoß des Landes um über 300.000 Tonnen pro Jahr.

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11.07.2016

2. Mainauer Nachhaltigkeitsdialog

Gesprächsreihe

2. Mainauer Nachhaltigkeitsdialog

Ressourceneffizienz: Chancen für zukunftsfähige Kommunen

Am Montag, 11. Juli 2016, trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Tourismuseinrichtungen, kommunalen Dienstleistungsunternehmen, der Bau- und Energiewirtschaft und anderen Beteiligten auf der Insel Mainau und diskutierten über langfristige und nachhaltige Perspektiven der Ressourceneffizienz im kommunalen Kontext. Neben einem Einblick in die Landesstrategie Ressourceneffizienz wurden Beispiele für herausragende Umsetzungen, Ideen und Strategien für ressourceneffizientes Handeln sowie Visionen für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung präsentiert.

12.05.2016

Dr. Andre Baumann wird Staatssekretär

12.04.2016

Start des Förderprogramms „Smart Grids-Forschung – digital vernetzt“

Smart Grids

Start des Förderprogramms „Smart Grids-Forschung – digital vernetzt“

Das Stromnetz muss zur Integration der erneuerbaren Energien stets ausreichend Kapazitäten zum Ausgleich bereithalten. Um dies zu erreichen, müssen sichere, effiziente und massengeschäftstaugliche Verfahren, Systemführungskonzepte, Netz-, Mess- und Kommunikationstechnologien, Speichertechnologien sowie Datenverarbeitungssysteme für flexible, intelligente Netze und Märkte entwickelt werden. Das Förderprogramm „Smart Grids-Forschung – digital vernetzt“ soll hierzu einen Beitrag leisten.

08.04.2016

Zweiter Monitoring-Bericht zum Klimaschutz

Klimaschutz

Zweiter Monitoring-Bericht zum Klimaschutz

Mit dem jährlichen Monitoring-Bericht überprüft die Landesregierung, ob die eingeleiteten Maßnahmen zum Klimaschutz greifen und ob es gelingt die Treibhausgasemissionen spürbar zu reduzieren. Der jetzt vorgelegte Bericht umfasst die Entwicklungen bis Ende 2014.

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Zweiter Monitoring-Bericht 2015

 

 

01.03.2017

Kabinett verabschiedet Landesstrategie Ressourceneffizienz

ROHSTOFFE UND ENERGIETRÄGER INTELLIGENT NUTZEN

Landesstrategie Ressourceneffizienz

Die Landesregierung hat in ihrer Koalitionsvereinbarung Ressourceneffizienz zum Leitmotiv politischen Handelns erklärt. Sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht ist die intelligente Nutzung knapper Rohstoffe und Energieträger geboten. Die Landesstrategie Ressourceneffizienz soll einen konzeptionellen Rahmen mit klaren Zielen für die Landespolitik schaffen. Sie bündelt und vernetzt bestehende Maßnahmen und ist die Grundlage für neue Initiativen zur Stärkung der Ressourceneffizienz.

Zur Landesstrategie Ressourceneffizienz

02.02.2016

Zehn Jahre European Energy Award

01.01.2016

Vorsitz in der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA)

Wasser

Umweltministerium Baden-Württemberg übernimmt Vorsitz in der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser

Baden-Württemberg hat zum Jahresbeginn für zwei Jahre den Vorsitz der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) von Schleswig-Holstein übernommen. Die LAWA ist ein Arbeitsgremium der Umweltministerkonferenz und dient dem Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Bund und Ländern in Bezug auf länderübergreifende, wasserwirtschaftliche Fragen und der Weiterentwicklung des Wasserrechts.

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22.12.2015

Pläne zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und zum Hochwasserrisikomanagement

Gewässer

Land veröffentlicht Pläne zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und zum Hochwasserrisikomanagement

Das Umweltministerium hat die Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme nach Wasserrahmenrichtlinie sowie die Hochwasserrisikomanagementpläne veröffentlicht. Ziel der Bewirtschaftungspläne ist es, den Zustand der Gewässer im Land weiter zu verbessern. Um sowohl das Leben und die Gesundheit der vom Hochwasser bedrohten Menschen wie auch die Schutzgüter „Umwelt“, „Kulturerbe“ und „wirtschaftliche Tätigkeiten“ bestmöglich zu schützen, enthalten die Hochwasserrisikomanagementpläne Maßnahmen, um neue Hochwasserrisiken zu vermeiden sowie bestehende Risiken und nachteilige Folgen während und nach einem Hochwasser möglichst zu verringern.

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10.12.2015

Anhörung der Landesstrategie Ressourceneffizienz

Ressourceneffizienz

Landesstrategie Ressourceneffizienz – Kabinett gibt Entwurf zur Anhörung frei

In seiner letzten Sitzung hat der Ministerrat den Entwurf einer „Landesstrategie Ressourceneffizienz Baden-Württemberg“ zur Anhörung freigegeben. Sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht ist die intelligente Nutzung knapper Rohstoffe und Energieträger geboten. Die Landesstrategie Ressourceneffizienz soll einen konzeptionellen Rahmen mit klaren Zielen für die Landespolitik schaffen. Sie bündelt und vernetzt bestehende Maßnahmen und ist die Grundlage für neue Initiativen zur Stärkung der Ressourceneffizienz

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25.11.2015

25 Jahre Freiwilliges Ökologisches Jahr

BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

25 Jahre Freiwilliges Ökologisches Jahr in Baden-Württemberg

Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) ermöglicht es jungen Menschen, ein Jahr lang im Natur- und Umweltschutz zu arbeiten und sich gleichzeitig ökologisch und umweltpolitisch fortzubilden. Zum Beginn im Jahr 1990 gab es im Land 30 FÖJ-Plätze, aktuell sind es 226. Als zweites Bundesland nach Niedersachsen hatte Baden-Württemberg 1990 das FÖJ eingeführt. Heute gibt es das FÖJ in allen Bundesländern.

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13.11.2015

Energieatlas Baden-Württemberg

Online-Angebot

Energieatlas Baden-Württemberg geht online

Der Energieatlas Baden-Württemberg ist das gemeinsame Internet-Portal des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) für Daten und Karten zum Thema Erneuerbare Energien. Bürgern, Kommunen, Verwaltung, Forschung und Wirtschaft werden damit wichtige Informationen zum Stand der dezentralen Energieerzeugung und zum regionalen Energiebedarf zur Verfügung gestellt.

09.10.2015

40 Jahre LUBW in Karlsruhe

Nachgeordnete Dienststelle

40 Jahre LUBW in Karlsruhe

Beim Festakt am 09.10.2015 feierte die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg ihr 40-jähriges Bestehen. 

28.07.2015

Kabinett beschließt Anpassungsstrategie

Strategie zur Anpassung an den Klimawandel

Der Ministerrat hat in seiner vergangenen Sitzung am 28.07.2015 die „Strategie zur Anpassung an den Klimawandel in Baden-Württemberg“ verabschiedet. Sie umfasst eine landesweite Darstellung der Risiken und Chancen der Folgen des Klimawandels sowie hieraus abgeleitet insgesamt 76 Empfehlungen für mögliche Anpassungsmaßnahmen. Die Anpassungsstrategie deckt so unterschiedliche Handlungsfelder wie die Bereiche Gesundheit, Stadt- und Raumplanung, Wald- und Forstwirtschaft, Tourismus, Naturschutz und Biodiversität oder Wasserhaushalt ab.

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01.07.2015

EWärmeG tritt in Kraft

Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG)

Heizung und Warmwasserbereitung verursachen knapp ein Viertel der Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg. Davon entfallen über 90 % auf bestehende Gebäude. Fossile Energieträger werden knapper, teurer und ihre Nutzung ist eine wesentliche Ursache des Klimawandels. Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) des Landes Baden-Württemberg soll dazu beitragen, dass sich der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung deutlich erhöht und damit der CO2-Ausstoß sinkt. Seit 1. Juli 2015 ist das novellierte EWärmeG in Kraft.

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19.06.2015

1. Mainauer Nachhaltigkeitsdialog

1. Mainauer Nachhaltigkeitsdialog – Perspektiven für Mensch und Umwelt

In der neuen Gesprächsreihe „Mainauer Nachhaltigkeitsdialog – Perspektiven für Mensch und Umwelt“ des Umweltministeriums und der Lennart-Bernadotte-Stiftung diskutieren Experten aus Wissenschaft und Politik über jährlich wechselnde Schwerpunktthemen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Umwelt, Klima, und Energie. Thema der Auftaktveranstaltung war der kommunale Klimaschutz.

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19.05.2015

Klimaschutz: Memorandum of Understanding

Baden-Württemberg und Kalifornien schließen Memorandum zur Zusammenarbeit beim Klimaschutz

Im Rahmen seiner Delegationsreise in die USA hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann gemeinsam mit dem kalifornischen Gouverneur Jerry Brown und zehn weiteren Gründungsmitgliedern ein Memorandum zur Zusammenarbeit beim Klimaschutz unterzeichnet. Dieses „Memorandum of Understanding” (MoU) soll Impulse für die Klimaschutzkonferenz Ende dieses Jahres in Paris liefern und Kräfte im Kampf gegen den Klimawandel bündeln.

Konkret sieht das Memorandum vor, dass die Beitrittsländer in den Bereichen Energieeffizienz, Verkehr und Transport, Ressourceneffizienz sowie Wissenschaft und Technologie ihre Aktivitäten vernetzen und optimieren. Neben Maßnahmen des praktischen Klimaschutzes mit dem Ziel, einen Beitrag zur Begrenzung der globalen Erwärmung zu leisten, enthält das MoU auch Regelungen zur notwendigen Anpassung an den Klimawandel. 

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12.05.2015

Strategie zur Anpassung an den Klimawandel: Anhörung

Anpassungsstrategie: Kabinett gibt Entwurf zur Anhörung frei

Die Landesregierung erarbeitet eine Anpassungsstrategie an die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels auf Landesebene. Denn neben dringend notwendigen Maßnahmen für einen wirksamen Klimaschutz müssen wir Maßnahmen zur Anpassung an nicht vermeidbare Klimaänderungen und ihre Folgen auf den Weg bringen.

Der Ministerrat gibt den Entwurf einer landesweiten „Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ zur Anhörung der Verbände frei. Erneut können die Bürgerinnen und Bürger diesen im Beteiligungsportal des Landes kommentieren.

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25.03.2015

Start des Förderprogramms „Demonstrationsprojekte Smart Grids und Speicher“

Neues Förderprogramm „Demonstrationsprojekte Smart Grids und Speicher“

Mit dem Förderprogramm will die Landesregierung einen Anreiz für Unternehmen bieten, sich bei der Entwicklung und dem Einsatz von Smart Grids-Komponenten und dem Aufbau von Smart Grids in der Fläche aktiv zu betätigen und über Forschung und Entwicklung hinaus konkrete Einsatzmöglichkeiten zu demonstrieren.

Das neue Programm hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Der Landeszuschuss kann bis zu 40 Prozent der Kosten eines Vorhabens betragen, die Maximalförderung für ein Projekt liegt bei 400.000 Euro.

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18.03.2015

Erster Monitoring-Bericht zum Klimaschutz

Erster Monitoring-Bericht zum Klimaschutz

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft veröffentlicht den ersten Monitoring-Kurzbericht 2014 zum Klimaschutz. Schwerpunkte des Berichts sind die Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg sowie ein Überblick zum Umsetzungsstand der Maßnahmen des integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes (IEKK).

§ 9 Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg fordert ab dem Berichtsjahr 2014 einen jährlichen Monitoring-Kurzbericht. Alle drei Jahre, beginnend ab dem Jahr 2016, hat die Landesregierung einen ausführlichen Monitoring-Bericht vorzulegen.

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11.03.2015

Landtag verabschiedet EWärmeG-Novelle

Landtag verabschiedet Novelle des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes

Mit den Stimmen der grün-roten Regierungsmehrheit verabschiedet der baden-württembergische Landtag die Novelle des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes. Das Gesetz dehnt den Anwendungsbereich des bisherigen EWärmeG aus und passt die ökologischen Anforderungen an die Erfordernisse der Energiewende und des Klimaschutzes an. Zugleich werden mit der Novelle die technologischen Optionen zur Erfüllung dieser Anforderungen erweitert. Am 01.07.2015 wird das neue EWärmeG in Kraft treten.

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06.03.2015

Dialog zum SüdLink

Dialog zum SuedLink

Bei der Planung der Trassenkorridore des SuedLinks will die Landesregierung die Bevölkerung, Kommunen, Verbände und weitere Akteure frühzeitig beteiligen. Bereits vor den formalen Verfahren der Bundesfachplanung und Planfeststellung startet deshalb ein informeller Dialog. Bürgerinnen und Bürger können sich frühzeitig und direkt vor Ort über die Planungen informieren und einbringen. Ziel ist es, im gemeinsamen Dialog mit allen Beteiligten Anregungen und Vorschläge für die Bundesfachplanung zu gewinnen, Fragen zu beantworten und eine transparente Planung noch vor Beginn der behördlichen Verfahren zu gewährleisten.

Auf Initiative des baden-württembergischen Umweltministeriums haben zahlreiche Vertreter von Verbänden aus Wirtschaft und Handwerk, aus dem Umweltschutzbereich, vom Deutschen Gewerkschaftsbund und von Politik und Verwaltung eine gemeinsame Erklärung für ein Dialogverfahren zum Netzausbau in Baden-Württemberg unterschrieben. Umweltminister Franz Untersteller: „Der große Konsens beim Start eines frühen und zusätzlichen Dialogverfahrens zeigt, dass die Energiewende ein Anliegen aller ist und wir sie zusammen schaffen wollen.“

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01.01.2015

Das Umweltverwaltungsgesetz tritt in Kraft

Umweltverwaltungsgesetz tritt in Kraft

Das Gesetz zur Vereinheitlichung des Umweltverwaltungsrechts und zur Stärkung der Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung im Umweltbereich (Umweltverwaltungsgesetz) tritt am 1. Januar 2015 in Kraft. Mit dem Gesetz wird das Umweltverwaltungsrecht des Landes inhaltlich modernisiert, vereinheitlicht und bürgerfreundlicher gestaltet. Die bisherigen Regelungen, die über verschiedene Landesgesetze verstreut sind, werden in ein einziges neues Umweltverwaltungsgesetz überführt.

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14.11.2014

Strategie zur Anpassung an den Klimawandel: Erster Entwurf

Umweltministerium stellt ersten Entwurf der Anpassungsstrategie zur Diskussion

Die Landesregierung erarbeitet eine Anpassungsstrategie an die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels auf Landesebene. Denn neben dringend notwendigen Maßnahmen für einen wirksamen Klimaschutz müssen wir Maßnahmen zur Anpassung an nicht vermeidbare Klimaänderungen und ihre Folgen auf den Weg bringen.

Einen ersten Entwurf der Anpassungsstrategie stellt das Umweltministerium auf dem Kongress „Dem Klimawandel begegnen – Baden-Württemberg wird aktiv!“ vor. Außerdem können die Bürgerinnen und Bürger diesen im Beteiligungsportal des Landes kommentieren.

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24.10.2014

83. Umweltministerkonferenz

83. Umweltministerkonferenz in Heidelberg

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller führt den Vorsitz der Umweltministerkonferenz (UMK) im Jahr 2014. In der Fachministerkonferenz für Umweltpolitik sind Bund und Länder mit Stimmrecht vertreten. Die 83. UMK findet in Heidelberg statt. Wichtigstes Ergebnis: Das Nationale Hochwasserschutzprogramm mit insgesamt 102 Maßnahmen an Elbe, Donau, Rhein und Weser wird beschlossen.

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15.07.2014

IEKK

Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept

Das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) liefert die konkreten Strategien und Maßnahmen zur Umsetzung des Klimaschutzgesetzes. Am 15. Juli 2014 verabschiedet der Ministerrat der Landesregierung das IEKK endgültig.

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16.07.2014

Ministerrat beschließt Umweltverwaltungsgesetz

Ministerrat beschließt Umweltverwaltungsgesetz

Der Ministerrat beschließt in seiner letzten Sitzung am 16. Juli 2014 den Gesetzesentwurf zur Vereinheitlichung des Umweltverwaltungsrechts und zur Stärkung der Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung im Umweltbereich (Umweltverwaltungsgesetz). Der Gesetzesentwurf wird dem Landtag zugeleitet.

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29.07.2014

Weiterentwicklung des EWärmeG

Erneuerbare-Wärme-Gesetz

Der Ministerrat stimmt am 29. Juli 2014 dem Entwurf zur Novelle des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes zu und gibt ihn zur Anhörung frei. Parallel zur Anhörung wird der Gesetzesentwurf auch im Beteiligungsportal des Landes zur Kommentierung eingestellt.

09.05.2014

82. Umweltministerkonferenz

82. Umweltministerkonferenz in Konstanz

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller führt den Vorsitz der Umweltministerkonferenz (UMK) im Jahr 2014. In der Fachministerkonferenz für Umweltpolitik sind Bund und Länder mit Stimmrecht vertreten. Die 82. UMK findet in Konstanz statt. Wichtigstes Ergebnis: Die Länder beschließen, das Bundesbergrecht zu ändern, um Fracking den Riegel vorzuschieben

Auch zur Energiewende und der Ausrichtung der künftigen Energiepolitik kommt die Umweltministerkonferenz zu Beschlüssen. So sind sich die Minister, Ministerinnen, Senatorin und Senatoren einig, dass der Ausbau der Stromnetze ein wesentliches Element der Energiewende ist und deshalb auch mit Elan vorangetrieben werden muss.

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27.11.2013

Wassergesetz

Gesetz zur Neuordnung des Wasserrechts

Das Gesetz zur Neuordnung des Wasserrechts in Baden-Württemberg tritt am 27. November 2013 in Kraft.

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November 2013

Zwischenbilanz

Zwischenbilanz

Seit 2,5 Jahren regiert die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg. An der Spitze des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft steht mit Franz Untersteller erstmals ein grüner Minister. Zeit, um eine Zwischenbilanz zu ziehen: Welche umweltpolitischen Themen beherrschten die erste Hälfte der Legislaturperiode? Was wurde bereits erfolgreich umgesetzt und welche wichtigen Aufgaben stehen noch auf der Agenda? 

Zum Video-Statement des Ministers 

Juli 2013

Eckpunkte für ein neues EWärmeG

Eckpunkte für ein neues Erneuerbare-Wärme-Gesetz und Bürgerbeteiligung

Rund 4.000 Nutzer haben sich bis Mitte Juli 2013 zur geplanten Novelle des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) auf dem Beteiligungsportal geäußert. Ein erster ausformulierter Gesetzesentwurf soll im Herbst vorliegen, der ebenfalls im Beteiligungsportal kommentiert werden kann.

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31.07.2013

Klimaschutzgesetz

Klimaschutzgesetz tritt in Kraft

Das Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes in Baden-Württemberg tritt am 31. Juli 2013 in Kraft.

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2012

Jubiläumsfeier 25 Jahre Umweltministerium Baden-Württemberg

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 2012

  • Sanierung des Gaswerkstandortes Stuttgart
  • Einweihung Donaurenaturierung Hundersingen-Binzwangen („Hubi“)
  • Jubiläumsveranstaltung „25 Jahre Umweltakademie Baden-Württemberg“ zusammen mit  Umweltbildungskongress „Aus Verantwortung für Mensch und Natur“ Erstpräsentation der Wanderausstellung „Natur findet Stadt – Urban Safari“
  • Mit dem Mediationsverfahren zum Institut für Transurane (ITU) wird das erste Mediationsverfahren  dieser Art in Baden-Württemberg durchgeführt
  • Zur Information der Bürgerinnen und Bürger werden Kommissionen an den Kernkraftwerksstandorten eingerichtet.
  • Umweltministerium und kommunale Landesverbände vereinbaren gemeinsames Forum Energiewende
  • „Energiesparen mit Hocheffizienzpumpen" eine Aktion zum Tausch der Heizungspumpen
  • Kongress „Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung im Umwelt- und Energiebereich – Impulse aus der Praxis für die Praxis"
  • Erste Baden-Württembergische Nachhaltigkeitstage
  • Erstmalig Preisverleihung im Wettbwerb „Klimaneutrale Kommune“

2011

Franz Untersteller wird Umweltminister des Landes

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 2011

  • Zu den Ausbauplänen des Instituts für Transurane (ITU) wird ein Mediationsverfahren – das erste dieser Art – in Baden-Württemberg durchgeführt
  • Mit dem 13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes erlöschen die Berechtigung zum Leistungsbetrieb der Kraftwerke Neckarwestheim I und Philippsburg 1
  • Erstpräsentation der mobilen Bionik-Ausstellung „Patente Natur NaturPatente – Was Bionik der Umwelt bringt“
  • Die EU – Kommission übernimmt das in Baden-Württemberg federführend entwickelte ICSMS (Information and Communication System for Market Surveillance)
  • Inbetriebnahme der ersten Phosphorrückgewinnungsanlage auf dem Klärwerk des Abwasserzweckverbandes Raum Offenburg
  • Nach über 60 Jahren kehrt der atlantische Lachs wieder nach Baden-Württemberg in Murg und Kinzig zurück – ein Erfolg der konsequenten Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie
  • Einführung der Leitlinien zur Qualitätssicherung bei Erdbohrungen zum Einbau von Erdwärmesonden.
  • Die Zuständigkeit für Energiepolitik kommt ins UM
  • Vier Regionalkonferenzen zur Energiewende werden in den Städten Tübingen, Karlsruhe, Bad Krozingen und Fellbach durchgeführt
  • Start des ressortübergreifenden Forschungsprogramms „Klimawandel und Anpassung in Baden-Württemberg“ (KLIMOPASS)
  • Kompetenzatlas Umwelttechnik

2010

Das Umweltministerium beschafft das erste F-Cell-Fahrzeug

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 2010

  • Die Verglasung der letzten hochradioaktiven Abfälle wird abgeschlossen und der Verglasungsofen abgeschaltet
  • Wiederinbetriebnahme der modernsten und innovativsten Müllsortier- und Aufbereitungsanlage in Albstadt
  • Festlegung von Lärmschutzbereichen an den Flughäfen Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe und Friedrichshafen
  • Inbetriebnahme der ersten großtechnischen Anlage zur Elimination von Mikroschadstoffen mittels Aktivkohle auf der Kläranlage Mannheim
  • Verstärkte Nutzung ortsnaher Wasservorkommen: Das Land fördert die Trinkwasserversorgung im Kocher- und Jagsttal durch interkommunale Zusammenarbeit mit über 13. Mio. Euro (Gesamtinvestitionen ca. 35 Mio. Euro)
  • Erfolgreiche Sanierung der Altlast "Bohlinger Schlammteiche" im Landkreis Konstanz mit 6.1 Mio. € Fördermittel des Landes
  • Erstmalig werden für ein komplettes Einzugsgebiet - die Murr - Hochwassergefahrenkarten veröffentlicht

2009

Erster Neckarkongress „Auf zu neuen Ufern“

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 2009

  • Erstmals wird vom UM der mit insgesamt 90.000 Euro dotierte „Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg“ für besonders innovative Produkte auf dem Gebiet moderner Umwelttechniken und Umwelttechnologien vergeben
  •  Die Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) startet die seeweite Initiative zur Renaturierung des Bodenseeufers mit den Anliegerländern Schweiz, Österreich, Bayern und Baden-Württemberg
  • Stärkung des Verbraucherschutzes durch Einrichtung je eines Referats für Marktüberwachung an den vier Regierungspräsidien
  • Kongress „Tourismus und Umwelt“ mit Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski
  • Beginn des nuklearen Betriebs der Verglasungseinrichtung Karlsruhe
  • Das UM veranstaltet mit 20 Experten eine Anhörung zur „induzierten Seismizität durch Geothermiekraftwerke“ mit richtungsweisenden Erkenntnissen und bundesweiter Beachtung

2008

Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) tritt in Kraft

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 2008

  • Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) tritt in Kraft. Baden-Württemberg übernimmt damit die Vorreiterrolle beim Ausbau und bei der Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie in Gebäuden
  • IAEA-Mission: Internationalen Experten überprüfen das Aufgabenspektrum der Atomaufsicht mit dem Ergebnis - vorbildlich
  • Einführung der ersten Umweltzonen in den Städten Stuttgart, Ludwigsburg, Leonberg, Mannheim, Reutlingen, Tübingen, Schwäbisch Gmünd und Ilsfeld
  • Das UM legt ein Sonderförderprogramm "Energieeffiziente Straßenbeleuchtung in Kommunen" auf Neue Ära der Suche nach Umweltinformationen: Als erste Verwaltung im Land setzt das UM die Umweltsuchmaschine GSA (Google Search Appliance) ein - Suche in rund einer Million Datensätze von 130 Anbietern aus dem Umweltbereich
  • Klimaforum im Landtag "Gemeinsam bewegen wir was" mit 130 Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg
  • Novelle des Landesabfallgesetzes (LAbfG) stärkt Ressourcenschutz u.a. im Bereich der Bio- und Grünabfälle.

2007

Start der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 2007

  • Start der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg: Das Umweltministerium übernimmt die Geschäftsführung
  • Bundesweiter Runder Tisch zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und Kongress
  • Beginn des nicht-nuklearen Testbetriebs der Verglasungseinrichtung Karlsruhe
  • Umgebungslärmkartierung: Beginn der Lärmkartierung in Baden-Württemberg in Ballungsräumen und einigen ausgewählten größeren Städten
  • Gründung einer Plattform für den Austausch und die Kooperation der Akteure für das Gesamtprojekt "Unser Neckar"
  • Erster bundesweiter NaturErlebnisTag: "Naturerlebnis Baden-Württemberg"
  • Dienstgänge der Regierungsmitglieder und der Bediensteten der Landesverwaltung werden durch die Finanzierung entsprechender Klimaschutzprojekte zukünftig CO2-neutral gestaltet
  • Kongress im Haus der Wirtschaft: "Umwelt braucht Medien"

2006

Einrichtung des Förderprogramms "Betriebliche Umwelttechnik"

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 2006

  • Erstmalige Vergabe des Flächenrecyclingpreises des Altlastenforums Baden-Württemberg unter der Schirmherrschaft von Umweltministerin Tanja Gönner
  • Das Nationalkomitee der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" zeichnet zwei DVD's ("Unser Planet - Bilder aus dem All" und "Umwelt ist meine Zukunft") sowie ein Kartenset ("Umwelt von A bis Z") des UM aus
  • Einrichtung des Förderprogramms "Betriebliche Umwelttechnik" unter Nutzung moderner Schlüsseltechnologien
  • Der Nitratgehalt im Grundwasser Baden-Württembergs zeigt seit 1994 einen fallenden Trend; dies wird wesentlich auf die Programme SchALVO (Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung) und MEKA (Marktentlastungs- und Kulturlandschaftsausgleich) zurückgeführt
  • Fast 100.000 Besucherinnen und Besucher sehen auf der Landesgartenschau in Heidenheim die Ausstellung "Unser Planet - Bilder aus dem All": Wir müssen behutsam mit unserem Planeten umgehen
  • Kongress des Umweltministeriums "Arzneimittel - Spurenschadstoffe im Wasserkreislauf und Boden" in Stuttgart
  • Abschluss des InterregIII-Projektes "Gemeinsames Informations- und Bewertungssystem über die Luftqualität im Oberrheingebiet"
  • Umsetzung der EU-Umweltinformationsrichtlinie: Anpassung des Informationsangebotes
  • Inbetriebnahme der zweiten Fischaufstiegsanlage an der Rhein-Staustufe in Gambsheim als wichtiger Schritt, dem Lachs den Weg nach Basel frei zu machen.

2005

Erstellung eines programmatischen Klimaschutzkonzepts

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 2006

  • Tanja Gönner wird Umweltministerin des Landes
  • "Kraft, die aus der Tiefe kommt": Start einer Öffentlichkeitskampagne, die erfolgreich über die Nutzung bodennaher Erdwärme informiert.
  • Der Qualitätsindikator Gesamt-Phosphor-Gehalt im Bodensee unterschreitet erstmals seit 50 Jahren einen Wert von 10 mg/m3: Ergebnis einer konsequenten Gewässerschutzpolitik und Abwasserinvestitionen von 4 Mrd. € rund um den See.
  • Grenzübergreifende Internetplattform zur Darstellung aktueller Luftqualitätsdaten im Bodenseeraum Um den Ausstoß an klimaschädlichem CO2 zu vermindern, wird der Handel mit Emissionsrechten für große Industriebetriebe eingeführt.
  • Verwaltungsreform: Eingliederung der neun staatlichen Gewerbeaufsichtsämter und vier Gewässerdirektionen in die Regierungspräsidien sowie in die Stadt- und Landkreise.
  • Die ersten beiden mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen in BW gehen in Betrieb.
  • In allen 12 Regionen des Landes werden Kommunalkonferenzen zum Thema "Flächen gewinnen in Baden-Württemberg" durchgeführt.
  • Baden-Württembergischer Aktionsplan "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und Kongress zur UN-Dekade.
  • Anpassung der Gewässerüberwachungsprogramme. Neu ist die Beobachtung von Fischenals Qualität bestimmendes Merkmal.
  • Abschaltung des ältesten kommerziellen Kernkraftwerks Obrigheim (KWO) in Deutschland.
  • Vierte Generation des Umweltinformationssystems Baden-Württemberg: Verzahnung mit der e-Government-Konzeption des Landes - Aufbau des Umweltportals BW - weitere Vertiefung der Kooperation mit dem Kommunalen Bereich, Bund und Ländern, Wirtschaft und Wissenschaft.

2004

Energiekongress

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 2004

  • Stefan Mappus wird Minister für Umwelt und Verkehr
  • IKoNE-Kongress in Stuttgart: Zukunft und Handlungsrahmen der Wasserwirtschaft im Neckareinzugsgebiet.
  • Gründung des Aktionsbündnisses "Flächen gewinnen" mit 11 weiteren Institutionen (verbunden mit einer groß angelegten Öffentlichkeitskampagne).
  • Kiesgewinnung und Wasserwirtschaft - Gemeinsame Erarbeitung von Empfehlungen für den Abbau von Kies und Sand mit dem Industrieverband Steine und Erden.
  • UM schafft auf dem Gebiet der Verwertung mineralischer Abfälle eine Grundlage zur Qualitätssicherung von Baustoffrecyclingmaterialien.
  • Die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (Baden-Württemberg mit Anteil von 57% Uferlänge) zieht Bilanz: Abgestimmte Gewässerschutzaktivitäten haben entscheidende Defizite bei der Wassergüte des Sees behoben.
  • Neues Landes-Bodenschutz- und Altlastengesetz.
  • Michail Gorbatschow referiert bei den Stuttgarter Akademiegesprächen über internationale Umweltpolitik.
  • Erster internationaler Umwelttag mit ausländischen Studierenden in Reutlingen: Global denken - lokal handeln.
  • Neubau der A 98 zwischen Murg und Hauenstein.

2003

Neuorganisation der Kernenergieaufsicht in Baden-Württemberg

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 2003

  • Die EU fasst die Anforderungen an die Beobachtung der Luftqualität neu. Das macht eine Neukonzeption der Luftqualitätsbeobachtung erforderlich (Erste Spotmessungen im Jahr 2004).
  • Gründung des Interministeriellen Arbeitskreises "Reduzierung der Flächeninanspruchnahme".
  • Ganzheitliche Hochwasserschutzstrategie (technischer Hochwasserschutz, Hochwasser-Flächenmanagement und Hochwasservorsorge) mit Gefahrenkarten und Partnerschaften.
  • Neubau der A 98 Lörrach/Ost - AD Hochrhein (1. Fahrbahn) in Verbindung mit der A 861 AD Hochrhein - AS Rheinfelden.Die Gesamtmaßnahme ist die größte, internationale Baumaßnahme in Baden-Württemberg seit vielen Jahrzehnten.

2002

UVM als erstes Ministerium (europaweit) im EMAS-Register eingetragen

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 2002

  • Inbetriebnahme der weltweit ersten Klärschlammvergasungsanlage auf der Kläranlage Balingen.
  • Inbetriebnahme der größten Fischaufstiegsanlage in Europa an der Staustufe am Rhein in Iffezheim.
  • Aufwändige und landesweit laufende Untersuchungen schließen eine gemeinsame Ursache für das Brummton-Phänomen aus.
  • Einrichtung des Nachhaltigkeitsbeirates Baden-Württemberg.
  • Anlässlich des Landesjubiläums: Ausstellung "Erde 2.0 - Staunen, was die Zukunft bringt" in Stuttgart mit mehr als 100.000 vor allem jugendlichen Besuchern.
  • Kongress "Rio+10" auf dem Killesberg anlässlich des 10jährigen Bestehens der Lokalen Agenda 21 mit 1000 Teilnehmern.
  • Start des Forschungsprogramms Klimafolgen - Auswirkungen, Risiken, Anpassung "KLARA" (Abschluss: 2005).
  • Beendigung der landesweiten Ersterfassung altlastverdächtiger Flächen.
  • Baden-Württemberg übernimmt turnusgemäß für zwei Jahre den Vorsitz in der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee.
  • L 98: Der Rheinübergang bei Altenheim-Eschau wird für den Verkehr freigegeben.

2001

Start des Förderprogramms KlimaschutzPlus

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 2001

  • Rhein 2020 - Programm zur nachhaltigen Entwicklung des Rheins wird von den Umweltministern der Rheinanliegerstaaten verabschiedet.
  • Gegen das Mehrheitsvotum der anderen Bundesländer: Startschuss zum freiwilligen Verzicht der Klärschlammausbringung in BW (im Jahr 2010 werden nur noch ganz geringe Mengen auf Böden verwertet).
  • Beginn des Funkwellenmessprojektes BW (Abschluss und Veröffentlichung im Sommer 2003. Ergebnis: Die Immissionen betragen im landesweiten Durchschnitt nur ungefähr 1% des Grenzwertes).
  • Gründung des Wasserrahmenrichtlinien (WRRL)-Beirates mit Vertretern der berührten Verwaltungen, Verbänden und Interessengruppen.
  • Abschlussbericht des Interreg II-Projektes "Grenzübergreifende Bewertung der Luftqualität im Bodenseeraum".
  • Experten der Wasserversorgung, Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, des Naturschutzes und der Verbraucherverbände verständigen sich auf ein Leitbild für eine zukunftsfähige Trinkwasserversorgung in Baden-Württemberg.
  • Grundlegende Erneuerung der Kernreaktor-Fernüberwachung.
  • B 29 Westumgehung Aalen: Mit der Umgehung von Aalen und Wasseralfingen wird die notwendige Verbindung zur A 7 Würzburg - Ulm hergestellt und gleichzeitig die angestrebte Entlastung in den Ortslagen erzielt. Das Projekt kostet 76 Mio. €.

2000

Modernisierung der Radioaktivitätsmessnetze

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 2000

  • Beginn der Bestandsaufnahme von Gewässerbelastungen (Abschluss 2004).
  • Abschlussbericht des Europa-Projekts Interreg II: Erste "Grenzübergreifende Luftqualitätsanalyse am Oberrhein".
  • Erster Lärmkongress in Baden-Württemberg.
  • Schaffung der SAD Sonderabfall-Deponiegesellschaft mbH.
  • Fertigstellung und Herausgabe des ersten Umweltplans für Baden-Württemberg.
  • Acht Veranstaltungen in Baden-Württemberg zur Erstinformation von Verwaltung und Kommunen über die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL).
  • Neufassung der Störfall-Verordnung infolge der Seveso-II-Richtlinie von 1996.
  • Start der Förderung von Konvoiprojekten zur Einführung des EU-Umweltmanagements EMAS im "Konvoi" (Gruppenarbeit) mehrerer Unternehmen.

1999

Orkan "Lothar" wütet mit nicht gekannter Heftigkeit in Baden-Württemberg

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 1999

  • Gewerbeaufsicht in BW ist mit eigenem "Dienstleistungsangebot" im Internet.
  • Um teuere Abfallbeseitigungsanlagen künftig auch auszulasten, wird die Verordnung über die Benutzerpflicht dieser Anlagen erlassen (Autarkieverordnung).
  • Start des Energie-Spar-Checks für Haus- und Wohnungseigentümer.
  • Die Integrierende Konzeption Neckar-Einzugsgebiet (IKoNE) gleicht unterschiedliche Interessen unter gleichrangiger Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Aspekte aus.
  • Start des 3-Löwen-Takts.
  • Nachhaltigkeit wird Chefsache: 1000 Schulleiter beim ersten Forum "Leitbilder einer nachhaltigen Entwicklung".
  • Beginn der Förderung "Konkrete Projekte zur Lokalen Agenda 21".
  • Gründung der Internationalen Länderkommission Kerntechnik (ILK).
  • 6-Streifiger Ausbau der A 81 zwischen Feuerbach und Leonberg einschl. Engelbergtunnel als Straßenprojekt des Landes (Kosten rund 490 Mio. €).

1998

Start der ersten solaren Klärschlammtrocknungsanlage in Waldenburg

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 1998

  • Ulrich Müller wird Minister für Umwelt und Verkehr.
  • Start der ersten solaren Klärschlammtrocknungsanlage in Waldenburg (Hohenlohekreis).
  • Agenda 21: Gründung eines Agenda-Büros bei der Landesanstalt für Umweltschutz.
  • Start des Förderprogramms "Schule auf Umweltkurs / Ökoaudit an Schulen".
  • Eine Novelle des Wassergesetzes stärkt die Eigenverantwortung von Kommunen und Wirtschaft.
  • Beginn des Projektes "Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft (KLIWA)".
  • Erstes Mainauer Mobilitätsgespräch zum Thema "Wege zur bewussten Mobilität"

1997

Erarbeitung eines Umweltplans beschlossen

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 1997

  • Das Bundesverfassungsgericht erklärt das Landesabfallabgabengesetz mit dem Grundgesetz unvereinbar.
  • Die Abfallberatungsagentur wird geschlossen, die erhobenen Abgaben (100 Mio. DM) werden zurückgezahlt.
  • Die Umweltpartnerschaft Baden-Württemberg beginnt mit der Auftaktveranstaltung "Umweltdialog Zukunftsfähiges Baden-Württemberg" im Haus der Wirtschaft.
  • Periodische Sicherheitsüberprüfung für das Gemeinschaftskernkraftwerk Neckarwestheim I.
  • In Baden-Württemberg beschließt das Kabinett die Erarbeitung eines Umweltplans.
  • Gründung des Umweltforschungsprogramms "Baden-Württemberg Programm Lebensgrundlage Umwelt und ihre Sicherung" (BWPLUS).
  • Erster Erfahrungsaustausch "Betrieb von Hochwasserrückhaltebecken in Baden-Württemberg".
  • Neubau der A 98 Tiengen/West - Tiengen/Ost als einzige Autobahnneubaumaßnahme im Land als Entlastung für Tiengen am Hochrhein.

1996

Gründung der Sonderabfallagentur BW (SAA)

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 1996

  • Die zwei bisher selbstständigen Ministerien für Umwelt und Verkehr werden unter Minister Hermann Schaufler zum größten Ministeriumin Baden-Württemberg zusammengelegt.
  • Gründung der Sonderabfallagentur BW GmbH (SAA) mit dem Ziel, die abfallwirtschaftliche Überwachung bei Sonderabfällen zu bündeln.
  • Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (Abfallvermeidung vor -verwertung) tritt auf Bundesebene in Kraft.
  • Der Aufbau des Grundwasser-Beschaffenheits-Messnetzes ist abgeschlossen und der Regelbetrieb beginnt.
  • Seveso-II-Richtlinie. Gänzlich neuer Ansatz der Vorgehensweise in der Anlagensicherheit. Intensive Mitarbeit des Landes an der Umsetzung der Richtlinie ins deutsche Recht.

1995

Start des Projekts "Klimafreundliche und energiesparende Schule"

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 1995

  • Verwaltungsreform: Im Zuge des SoBEG (Gesetz zur Eingliederung der Sonderbehörden) werden die Ämter für Wasserwirtschaft und Bodenschutz aufgelöst, ein Großteil der Aufgaben und des Personals geht auf die Landratsämter über
  • Baden-Württemberg aktualisiert in Art 86 Landesverfassung die Bedeutung des Umweltschutzes, der bereits seit 1976 dort aufgenommen ist.
  • Baden-Württemberg übernimmt für über sechs Jahre die Interessenvertretung der deutschen Bundesländer bei den Verhandlungen auf europäischer Ebene zur Erarbeitung der Wasserrahmenrichtlinie 2000. Gewässerschutz in Europa erhält eine neue Dimension.
  • Landesweite Einführung der Online-Übertragung von Emissionsmessdaten. Stichwort: "gläserner Schornstein".
  • Endgültiger Verzicht auf den Bau einer Sonderabfallverbrennungsanlage und den Bau einer weiteren Sonderabfalldeponie. Ein im Jahr zuvor abgeschlossener Vertrag regelt die Behandlung von Sonderabfällen in einer Sonderabfallverbrennungsanlage in Hamburg.
  • Modernisierung der Kernreaktor-Fernüberwachung und Schaffung eines Überwachungssystems für Radioaktivität in der Umwelt.
  • Dritte Generation des Umweltinformationssystems Baden-Württemberg (UIS BW): Nutzung von Internet und Entwicklung des Intranets - Beginn des IuK-Verbundes Land /Kommunen - Datenaustausch mit Ländern, Nachbarstaaten und EU - erste direkte Zugriffsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger.

1994

Gründung der Klimaschutz- und Energieagentur

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 1994

  • Erster kommunaler Klimaschutzkongress.
  • Der Ozon-Versuch bei Neckarsulm/Heilbronn zeigt: Zur Senkung des Ozons sind großräumige und dauerhafte Minderungen der Vorläufersubstanzen (Stickstoffoxide und flüchtige Kohlenwasserstoffe) erforderlich.
  • Baden-Württemberg führt als eines der ersten Bundesländer eine Anlagenverordnung Wassergefährdende Stoffe ein,die eine regelmäßige Überwachung industrieller Anlagen ermöglicht.
  • Abschluss des AVG-Vertrages (Lieferbefugnis von 30.000 und Lieferverpflichtung von 20.000 Jahrestonnen in eine Sonderabfallverbrennungsanlage in Hamburg).
  • Erstellung eines ersten Klimaschutzkonzepts für Baden-Württemberg.
  • Die ersten Stuttgarter Abfalltage.
  • Aufnahme des Staatsziels "Umweltschutz" in das Grundgesetz.
  • Baden-Württemberg übernimmt turnusgemäß für zwei Jahre den Vorsitz in der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee.

1993

Einführung des Umweltpreis für Unternehmen

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 1993

  • Inkrafttreten der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASi): Ab 01. Juni 2005 sollen keine unbehandelten Abfälle mehr deponiert werden.Die Zahl der Hausmülldeponien geht von 67 (1993) auf zurzeit noch 22 (2011) zurück.
  • In Umsetzung einer EG-Richtlinie sorgt die Reinhalteordnung für kommunales Abwasser für eine neue Qualität der Binnenseen, Fließgewässer und auch der Meere. Das Land hat solche Vorhaben bis heute mit ca. 2,5 Mrd. € gefördert.
  • Stilllegung der Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe (WAK)

1992

Neuorganisation der Staatlichen Gewerbeaufsicht

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 1992

  • Harald B. Schäfer wird Umweltminister in Baden-Württemberg.
  • UN-Konferenz in Rio: Das Leitbild der "Nachhaltigen Entwicklung" ist geboren.
  • Das Umweltministerium leitet im Siedlungsabfallbereich gezielte Maßnahmen zur Verminderung und Verwertung von Abfällen ein.
  • Das Integrierte Donau-Programm (IDP) sorgt für eine Verbesserung des technischen Hochwasserschutzes,der Flächenvorsorge und der naturnahen Gewässerentwicklung.
  • Umfassende Sicherheitsüberprüfung des Kernkraftwerkes Obrigheim1992.
  • Das baden-württembergische Umweltministerium startet erstmals in Deutschland mit Pilotprojekten zur Zertifizierung eines anspruchsvollen betrieblichen Umweltmanagements (später EU-weit "EMAS" genannt)

1991

Baden-Württemberg schafft das bundesweit erste Bodenschutzgesetz

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 1991

  • Landesabfallabgabengesetz: Erhebung einer Abgabe auf Sonderabfälle und Einrichtung der Abfallberatungsagentur des Landes (ABAG).
  • Der Zweite Teil der "Technischen Anleitung Luft" tritt in Kraft und regelt die Entsorgung von Reststoffen aus der Rauchgasreinigung.
  • Leitfaden Bioabfallkompostierung wird veröffentlicht.
  • Sanierung der ersten Sonderabfalldeponie des Landes (SAD Malsch) mit einem finanziellen Aufwand von 100 Millionen DM.
  • Start des Dioxinminderungsprogramms Baden-Württemberg, das zu einer 90%igen Reduktion der PCDD/F-Emissionen im Land führt.
  • Eröffnung der Hochwasser-Vorhersage-Zentrale (HVZ), die in den folgenden Jahren konsequent ausgebaut wird (in Deutschland einmaliges vollautomatisches flächendeckendes Messnetz mit Datenfernübertragung).
  • Biotopschutzgesetz in Baden-Württemberg: Bundesweit werden erstmals naturschutzwürdige Grundstücke durch den Gesetzgeberunter Schutz gestellt.
  • Das damals für Lebensmittel nicht tierischer Art und Verbraucherschutz zuständige Umweltministerium erarbeitet Vorschriftenzur besseren Information der Verbraucher, die vom Landtag durch Gesetz beschlossen werden und als Grundlage für alle späteren Regelungen zur Verbraucherinformation dienen.
  • Bekanntmachung der Neufassung der Störfall-Verordnung infolge schwerer Unfälle. Erweiterung des Anwendungsbereiches der Verordnung. Erhebliche Vollzugsaufgaben für Baden-Württemberg.

1990

Der erste Sonderabfallwirtschaftsplan BW tritt in Kraft

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 1990

  • Einführung des Freiwilligen ökologischen Jahres in BW als Modellprojekt (1993 erfolgt die bundesgesetzliche Verankerung).
  • Landesabfallgesetz mit Spezialteil zu Altlasten.
  • Erstes Radioaktivitätsmessnetz in Baden-Württemberg.
  • Umweltminister aus 89 Nationen beschließen in London, die Herstellung von FCKW bis zum Jahr 2000 zu stoppen.
  • Alle Kindergärten in Baden-Württemberg erhalten von der Umweltakademie das Lese- und Malbuch "Wir und unsere Umwelt".
  • Erste EU-Richtlinie zum freien Zugang der Bürgerinnen und Bürger zu Umweltinformationen.
  • Die Novelle zum Landesabfallgesetz fordert von den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern ein Abfallwirtschaftskonzept. Die Handreichung dazu gibt ein Leitfaden des UM (die "Abfallbibel" für die Kreistage).

1989

Das Umweltinformationssystem (UIS) geht in die Fläche

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 1989

  • Ein Zufallsfund führt zu einer systematischen Erkundung von Dioxinkontaminationen und zur Sanierung betroffener Flächen in Rastatt und Maulach. Das Land gibt dafür in den Folgejahren über 50 Mio. € aus.
  • Die erste Abfallbilanz schafft mit kreisbezogenen Daten Transparenz und Wettbewerb in der Abfallwirtschaft Baden-Württembergs.
  • Das Umweltinformationssystem (UIS) geht in die Fläche - IuK-Arbeitsplätze in allen Umweltbehörden des Landes.
  • Abschluss des Genehmigungsverfahrens für das Gemeinschaftskernkraftwerk Neckarwestheim II.
  • Beginn der "Gewässerökologisierung" in Baden-Württemberg. Bis heute wurden ca. 200 Mio. € in Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerökologie investiert.
  • Die Eigenkontrollverordnung regelt, welche Überprüfungen und Maßnahmen die Betreiber von Abwasseranlageneigenverantwortlich durchzuführen haben.

1988

Schwere Hochwasserkatastrophe in der Bundesrepublik Deutschland

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 1988

  • Inbetriebnahme der ersten Retentionsbodenfilteranlage in Europa zur Mischwasserbehandlung in Sinsheim-Waldangelloch.
  • Die Landesregierung beschließt das bundesweit erste Konzept zur Behandlung altlastenverdächtiger Flächen.
  • Start des Integrierten Rhein-Programms (IRP), das auf der baden-württembergischen Rheinseite Hochwasserrückhalteräume an 13 Standorten mit einem Volumen von rund 167 Mio. m³ vorsieht.
  • Schutzgebiets- und Ausgleichs-Verordnung (SchALVO), um Nitratbelastungen im Grundwasser zu senken.
  • Notfallschutzmaßnahmen in den Kernkraftwerken als Konsequenz aus dem Unfall in Tschernobyl.

01. Juli 1987

Das Umweltministerium nimmt seine Arbeit auf

Weitere Ereignisse aus dem Jahr 1987

  • Erwin Vetter ist der erste Umweltminister des Landes Baden-Württemberg.
  • Erster Arbeitskreis "Gemeinsame Kommission Abfallwirtschaft" (Land-Kommunen-Wirtschaft).
  • Kongress "Leben ohne Müll".
  • Inbetriebnahme der Untertagedeponie im Salzbergwerk Heilbronn.
  • Programm Lachs 2000 der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) als Folge der Umweltkatastrophe von Sandoz.

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