Anpassungsstrategie Baden-Württemberg

Die Folgen des Klimawandels bewältigen

Anpassungsstrategie Baden-Württemberg

  • Hochwasserdamm aus Sandsäcken

Aufgrund der Trägheit des Klimasystems und des Ausmaßes der bereits erfolgten und absehbaren Treibhausgasemissionen ist der Klimawandel in einem gewissen Umfang bereits heute unumkehrbar, weitreichende ökologische und ökonomische Folgen sind zu erwarten. Deshalb brauchen wir ein entschlossenes Vorgehen im Klimaschutz mit dem Ziel, die globale Klimaerwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Gleichzeitig müssen wir Maßnahmen zur Anpassung an nicht vermeidbare Klimaänderungen und ihre Folgen auf den Weg bringen und umsetzen.
 
Aus diesem Grund hat die Landesregierung eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel erarbeitet. Sie stellt landesweit Risiken und Chancen der Folgen des Klimawandels dar und leitet hieraus 76 Empfehlungen für mögliche Anpassungsmaßnahmen ab. Diese umfassen so unterschiedliche Handlungsfelder wie die Bereiche Gesundheit, Stadt- und Raumplanung, Wald- und Forstwirtschaft, Tourismus, Naturschutz und Biodiversität oder Wasserhaushalt.
 
Der Auftrag an die Landesregierung, eine Strategie zur Anpassung an die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels zu erarbeiten, wurde im Klimaschutzgesetz des Landes verankert. Im Klimaschutzgesetz, das am 31. Juli 2013 in Kraft getreten ist, legt Baden-Württemberg verbindliche Ziele für den Klimaschutz fest. So soll der CO2-Ausstoß des Landes soll bis 2020 um mindestens 25 Prozent und bis 2050 um 90 Prozent sinken. 

Das Klimaschutzgesetz schreibt außerdem eine Berichterstattung über die wesentlichen Folgen des Klimawandels für Baden-Württemberg sowie die Umsetzung und Wirkung wichtiger Anpassungsmaßnahmen vor. Beginnend mit 2016 soll alle drei Jahre dazu ein Monitoringbericht erstellt werden.


Weitere Informationen

Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg

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Integriertes Energie- und Klimaschutz-konzept

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Klimawandel in Baden-Württemberg

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