Klimaschutz mit System

EFRE-Förderprogramme des UM 2014 – 2020
  • 04.03.2014

Klimaschutz mit System (KmS) – Investitionen und Bewusstseinsbildung

Zahlreiche Gemeinden und Landkreise in Baden-Württemberg engagieren sich mittlerweile im Klimaschutz. Mit dem Förderprogramm „Klimaschutz mit System“ unterstützt das Umweltministerium diejenigen, die auf systematischer Grundlage ihren Beitrag leisten wollen. Nach einem erfolgreichen ersten Aufruf im Jahr 2014 wird das Programm in diesem Jahr neu aufgelegt.

Neue Förderrunde 2016
Attraktive Förderkonditionen ermöglichen es den Kommunen, ambitionierte Maßnahmen des kommunalen Klimaschutzes zu realisieren. Das Umweltministerium möchte damit außerdem Kommunen dabei helfen, mit sichtbaren Projekten aus dem Bereich der eigenen Verwaltung ihre Vorbildfunktion nach § 7 des neuen Landesklimaschutzgesetzes wahrzunehmen. Das Programm richtet sich an die Kommunen, die für solche Maßnahmen bereits eine konzeptionelle Basis erarbeitet haben und setzt dabei auf die Vielfalt kommunaler Ideen für den Klimaschutz.

Dem eigentlichen Förderverfahren geht ein Teilnahmewettbewerb voraus, in dem die besten Ideen ausgewählt werden. Kommunen in Baden-Württemberg haben bis zum 06.05.2016 Zeit, um ihre Vorhaben zur Förderung vorzuschlagen (Aufruf zur Teilnahme mit den genauen Förderkonditionen [02/16; 328 KB]).

Wer wird gefördert?
Das Programm richtet sich vorrangig an Gemeinden, Landkreise und Zweckverbände sowie deren Eigenbetriebe und Eigengesellschaften (z. B. Stadtwerke). Maßnahmen von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und sonstigen juristischen Personen des privaten Rechts können ebenfalls gefördert werden, wenn sie aus einem kommunalen Klimaschutzkonzept abgeleitet sind und unter Einbeziehung einer kommunalen Stelle umgesetzt werden.

Was wird gefördert?
Gefördert werden Investitionen, die den Ausstoß von Treibhausgasen in der Kommune selbst oder den durch Energieverbrauch in der Kommune andernorts verursachten CO₂-Ausstoß vermindern. Ferner werden Maßnahmen gefördert, die zur Bewusstseinsbildung für den kommunalen Klimaschutz beitragen, Verhaltensänderungen im Sinne des Klimaschutzes anregen oder CO₂-mindernde Investitionen Dritter im Bereich Klimaschutz und Energie unterstützen.

Wie wird gefördert?
Das Programm wird durch Mittel aus dem Europäischen Regionalfonds finanziert, die durch Landesmittel ergänzt werden. Der Regelfördersatz für investive Vorhaben beträgt 50 %. Für nicht investive Vorhaben kann der Fördersatz auf 70 % erhöht werden. Die Mindestfördersumme beträgt 100.000 Euro. Der Höchstsatz der Förderung kann bei besonders überzeugenden Vorhaben im Einzelfall bis zu 3 Millionen Euro betragen. Für die zweite Auswahlrunde stehen einschließlich der Landesmittel voraussichtlich rund 10 Millionen Euro zur Verfügung. Im Hinblick auf die kommunale Vorbildfunktion soll mit dem Programm eine Flächenwirkung erzielt werden. Das Umweltministerium strebt daher an, nach Möglichkeit rund 20 Projekte für eine Förderung auszuwählen.

Übergeordnete Gesamtverantwortung
Die übergeordnete Gesamtverantwortung für die Umsetzung des Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung (IWB) – Teil EFRE in Baden-Württemberg 2014 – 2020” liegt bei der Verwaltungsbehörde:

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
Kernerplatz 10
70182 Stuttgart
poststelle@mlr.bwl.de
www.efre-bw.de


Zum Herunterladen

Aufruf zur Teilnahme

mit den genauen Förderkonditionen[02/16; 328 KB]

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