Bioenergie

Wichtigster und vielseitigster erneuerbare Energieträger

Bioenergie

Biomasse ist der wichtigste und vielseitigste erneuerbare Energieträger in Deutschland. Biomasse wird in fester, flüssiger und gasförmiger Form zur Strom- und Wärmeerzeugung sowie zur Herstellung von Biokraftstoffen genutzt. Auf die gesamte Endenergie (Strom, Wärme, Kraftstoff) aus erneuerbaren Energiequellen bezogen, nimmt die energetische Nutzung von Biomasse einen Anteil von rund 70 % ein. Wegen des begrenzten verfügbaren Potenzials wird ihr relativer Anteil jedoch sinken.

Als Biomasse werden Stoffe bezeichnet, die einen pflanzlichen oder tierischen Ursprung haben, also organisch sind. Dazu zählen beispielsweise Holz und Dung, aber auch Pflanzenöl. Im Erneuerbare-Wärme-Gesetz des Bundes (§2 Abs 4 EEWärmeG) zählen folgende Energieträger zur Biomasse: Biomasse im Sinne der Biomasseverordnung, biologisch abbaubare Anteile von Abfällen aus Haushalten und Industrie, Deponiegas, Klärgas, Klärschlamm im Sinne der Klärschlammverordnung und Pflanzenölmethylester.

Biomasse ist ein knappes und von vielen Seiten nachgefragtes Gut. Eine effiziente Nutzung ist notwendig. Neben der Nutzung als Energieträger muss auch die stoffliche Nutzung von Biomasse beachtet werden. Der Klimaschutz und die Substitution fossiler Rohstoffe werden bei stofflicher Nutzung, etwa bei der Nutzung von Holz als Baustoff, häufig in höherem Maße unterstützt als bei der energetischen Nutzung.


Weitere Informationen

Biomasse

Mehr


Biomasse-Aktionsplan

Nutzung und Potentiale der Biomasse in Baden-WürttembergMehr


Bioenergiewettbewerb und -dörfer

Mehr

Drei Formen von Biomasse

Feste Biomasse

Mehr


Flüssige Biomasse

Mehr


Gasförmige Biomasse

Mehr

Publikationen

Broschüren und Flyer

zum Thema „Bioenergie“ Mehr

Fußleiste