Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Gesetz für den Ausbau Erneuerbarer Energien

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

  • Dach mit Photovoltaik

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) des Bundes regelt die bevorzugte Einspeisung und Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen und wirkt so als Treiber für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Seit dem Jahr 2000 ersetzt es das Stromeinspeisegesetz. 

Auch wenn das Modell samt der EEG-Umlage inzwischen von vielen Ländern kopiert wird, benötigte es hierzulande eine Anpassung. Die schnelle und grundlegende Reform des EEG war nach der Bundestagswahl 2013 eine der Hauptaufgaben der neuen Bundesregierung. Ziel war es, den Kostenanstieg zu bremsen, die Kosten gerechter zu verteilen und den Ausbau der erneuerbaren Energien besser zu steuern. Kontrovers diskutiert wurden unter anderem die Sonderregelungen für stromintensive Unternehmen, die Eigenstromumlage und die stetig steigenden Mehrkosten für die Förderung des Ökostroms, die mit Hilfe der EEG-Umlage an den Endverbraucher weitergeben wurden. 

Zum 1. August 2014 trat das reformierte EEG in Kraft. Zuvor wurde die EEG-Reform am 27. Juni 2014 vom Bundestag, am 11. Juli 2014 vom Bundesrat beschlossen und am 23. Juli von der EU-Kommission genehmigt.

Am 8. Juli 2016 hat der Bundestag eine erneute Reform des EEG beschlossen. Von 2017 an wird die Vergütungshöhe des erneuerbaren Stroms aus großen Windenergie-, Photovoltaik- und Biomasseanlagen nicht wie bisher staatlich festgelegt, sondern durch Ausschreibungen ermittelt. Das EEG 2017 tritt am 1. Januar 2017 in Kraft.


Externe Links

Erneuerbare-Energien-Gesetz 2014

Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums zur Reform des EEG 2014Zum BMWi


Gesetz für den Ausbau Erneuerbarer Energien

Das seit 1. August 2014 in Kraft getretene Gesetz in seiner vollständigen Fassung.Zu juris BMJ


Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017

Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums zur Reform des EEG 2017Zum BMWi


Was ist eigentlich die EEG-Umlage?

Zur Energiewende BW

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